5200 Besucher feiern in der Fuggerstadt


Weißenhorn Volle Gassen, laute Musik und rund 5200 maskierte Partygänger: Der Gumpige Donnerstag in Weißenhorn hat erneut beweisen, dass die Fuggerstadt den Titel „Faschingshochburg“ zurecht führt. Während in den frühen Abendstunden noch keine Menschenseele zwischen dem Oberen und dem Unteren Tor zu sehen war, drängten sich nur einige Stunden später lange Schlangen von Maskerern durch die Tore zur Innenstadt.
Eine kurze Taschenkontrolle, dann kann die Party beginnen
Eine kurze Taschenkontrolle an den Eingängen und die Party konnte losgehen. Dumpfe Bässe zur Partymusik, wie sie die Jugend gerne hört, begleiteten die Maskerer von Stand zu Stand – und Buden gab es reichlich. Ob Traditionsausschank an den Rathausarkaden, die Bars von Schulen und Vereinen oder das nach einem Kult-Getränk der Jugend benannte Zelt – viel zu tun hatten die Mitarbeiter überall. „Lieber kein Schnaps verkauft als eine Anzeige“, schwor die Verantwortliche der Oberhauser Partybar ihr Team ein. Und solche Parolen waren wohl nötig, denn die Straßen der Innenstadt waren bis tief in die Nacht in fester Hand der Jugendlichen, die die Altstadt zu „ihrer“ Partymeile erklärten. Die Weißenhorner Stadthalle war schon früh von älteren Maskerern gut besucht. Wer Spaß am Fasching hat, der war beim Gumpigen in der Fuggerstadt gut aufgehoben.
Sicherheitsleute und zahlreiche Polizisten gingen feinfühlig mit den Feiernden um. „Es beruhigt schon, wenn man weiß, dass die Party dank der Präsenz nur schwer ausarten kann“, fasst ein Wikinger zusammen. (reba)
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