Vier Teams aus Neuburg belegen beim Wettbewerb für die bis 14-Jährigen die vorderen Plätze. Sie dürfen zum Landesfinale
Neuburg/Augsburg Die Jungforscher aus Neuburg dürfen stolz auf sich sein. Sieben Teams des Descartes-Gymnasiums waren gestern beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Augsburg an den Start gegangen. Vier von ihnen belegten die ersten und zweiten Plätze.
Korbinian Kettnaker freut sich über den ersten Preis im Fach Chemie. Schon im vergangenen Jahr belegte er mit anderen Teilnehmern den zweiten Platz mit einer selbstgebauten Biogasanlage. Diesmal machte sich Korbinian daran, aus Paraffin Speisefett herzustellen und überzeugte damit die Jury.
Ein Dreiergespann machte in der Technik das Rennen: Sebastian Leitmayr, Jeremias Hubbauer und Alexander Wiest entwickelten eine Anlage, die Chipkarten recycelt und als Restprodukt für einen „Goldregen“ sorgt.
Im gleichen Fachbereich war ein reines Mädchenteam erfolgreich. Mit ihrem automatischen Brutkasten, der Eier wärmt und wendet, machen Lara Kaufmann, Theresa Scherm und Karolina Gralla Hühnern das Leben leichter.
Ein Kernel, den zentralen Bestandteil eines Computer-Betriebssystems programmierte Simon Michalke. Zwar ist er damit noch lange nicht fertig, aber sein Fleiß zahlte sich mit dem vordersten Platz in Mathematik und Informatik in jedem Fall aus.
Außerdem wurde die Arbeit von Max Preuß und Max Golling mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die beiden beschäftigten sich mit dem Sandfisch, einem besonderen Reptil. Dafür erhielten sie ein Abonnement der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“.
Alle Neuburger Sieger waren bei der Anmeldung ihrer Projekte höchstens 14 Jahre alt und nahmen deshalb am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ teil, der für ihre Altersklasse ausgelobt wird. Damit haben sie sich für das Landesfinale qualifiziert, das am 2. und 3. Mai in Dingolfing stattfindet. Dort endet der Wettbewerb für sie. (ohta)
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