"Schlag den Raab" - Björn hat keine Chance gegen den "Raabinator": "Schlag den Raab" war am Sonntagmorgen um 1.29 Uhr bei Spiel 14 endgültig entschieden. Im Spiel "Wackeldraht" bewies Raab mehr Fingerspitzengefühl als Kandidat Björn und verwandelte den Matchball. Raab war umjubelter Sieger, nachdem er zuletzt gegen den Allgäuer Landwirt Bernd den Kürzeren gezogen hatte.
Das ist "Schlag den Raab"
"Schlag den Raab" läuft seit dem Jahr 2006 auf ProSieben.
Produziert wird die Live-Show von Raab TV und Brainpool.
In jeder Show tritt ein Kandidat gegen "TV Total"-Moderator Stefan Raab an. Es gibt mindestens 500.000 Euro zu gewinnen.
Gewinnt der Kandidat nicht gegen Raab, erhöht sich der Jackpot in der nächsten Folge.
Der höchste Gewinn ging an den Allgäuer Landwirt Bernd Stadelmann. Er besiegte bei „Schlag den Raab“ im Dezember 2012 Stefan Raab und kassierte damit 3,5 Millionen Euro.
Das Punktesystem ist denkbar einfach: Das erste Spiel bringt einen Punkt, das zweite zwei Punkte und so weiter.
Eine Entscheidung ist also frühestens nach dem elften Spiel möglich. Sind alle elf Spiele gewonnen, stehen 66 Punkte auf dem Konto - ein uneinholbarer Vorsprung.
Es ist allerdings kein Zuckerschlecken, den Showmaster zu besiegen:
Von den bisherigen Shows konnte Raab die meisten für sich entscheiden.
Als Ableger von "Schlag den Raab" strahlt ProSieben auch die Sendung "Schlag den Star" aus,...
... dort traten bisher Stefan Effenberg, Boris Becker, Stefan Kretzschmar, Wigald Boning, Detlef D! Soost, Mike Krüger, Joey Kelly, Felix Sturm, Tim Mälzer, Giovanni Zarrella, Guido Cantz und DJ Bobo gegen ihren jeweiligen Kandidaten an.
Mitmachen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und sich gerne vor vielen Zuschauern präsentiert.
Denn bis jetzt sahen sich meist mehr als drei Millionen Zuschauer die Show auf ProSieben an.
Das Format der Sendung "Schlag den Raab" läuft mittlerweile in einigen weiteren Ländern, zum Beispiel in Georgien, Australien und Frankreich.
"Schlag den Raab": Björn ohne Chance
Im ersten Spiel traten Björn und Stefan Raab im Reifen aufpumpen gegeneinander an. Raabs Reifen zerriss schneller - erster Punkt und Selbstvertrauen für Raab. Der war nach dem ersten Spiel schon ziemlich außer Puste, letztendlich aber am Ende den längeren Atem bewies. In der Folge gewann Raab neun Spiele - darunter "Dominosteine", "Sortieren" und "Haidong Gumdo" - Kandidat Björn konnte nur fünf Spiele für sich entscheiden.
Stefan Raab verlor gegen Bernd
Gewinner war am Ende also wieder einmal Stefan Raab. Der hatte die Niederlage gegen den Allgäuer Bernd gut weggesteckt. Bernd hatte Raab im Dezember besiegt und 3,5 Millionen Euro gewonnen.
"Schlag den Raab": Rückblick
So berichtete AZ Online im Dezember über den Sieg des Allgäuers: Die Rekordshow von "Schlag den Raab" (SDR) ist entschieden. Kurz vor ein Uhr am frühen Sonntagmorgen entschied Herausforderer Bernd das Duell auf ProSieben für sich. Es war bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Showmaster Stefan Raab und seinem Herausforderer Bernd, einem Landwirt aus dem Allgäu. Und auch diesmal wurde der Gastgeber allen Erwartungen gerecht.
So verrückt die Spielchen teils sind, die er vor den Fernsehkameras vollführt – Stefan Raab will gewinnen, immer, bei allem und gegen jeden. Und natürlich war es auch am Samstag so, als der Allround-Künstler um 20.15 Uhr auf ProSieben bei „Schlag den Raab“ um die Rekordsumme von 3,5 Millionen Euro kämpfte.
Stefan Raab gegen Bernd - ein spannendes Duell
Herausforderer bei "Schlag den Raab" war diesmal Bernd, ein sportlicher Landwirt aus Eisenharz im Allgäu, der nicht viel sprach, aber dafür umso fitter war. Das zeigt sich bereits am Anfang der Spielshow, als er Stefan Raab beim Basketball locker besiegte. Wie ausgebufft er ist, zeigte dann wiederum Raab ein ums andere Mal: Beim Stollenschneiden etwa kalkulierte er besser und kühler - und hatte damit das Spiel in seiner Tasche. Beim Curling siegte Bernd, bei "Blamieren oder kassieren" mit Elton wiederum hatte Raab die Nase vorn.
"Bescherung" hieß es schließlich beim 15., letzten und entscheidenden Spiel am frühen Sonntagmorgen. Es ging darum, einen Quader zu durchschlagen und anschließend ein Glöckchen zu läuten. Beim Graben und Wühlen hatte Bernd dann tatsächlich die Nase vorn - und gewann die 3,5 Millionen Euro. Ein Landwirt aus Eisenharz, im Westallgäu zwischen Wangen und Isny gelegen, hatte dem ehrgeizigen Showmaster die Millionen abgerungen.