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Tag des Deutschen Butterbrotes: Butterbrot macht Deutsche froh

Tag des Deutschen Butterbrotes

Butterbrot macht Deutsche froh

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    Mmmmhhh... Butterbrot! Heute ist der Tag des Deutschen Butterbrotes.
    Mmmmhhh... Butterbrot! Heute ist der Tag des Deutschen Butterbrotes.

    Heute ist Tag des Deutschen Butterbrotes. Aber ist das überhaupt so gesund? Alexandra Wagner ist Ernährungsberaterin und arbeitet im Gesundheitsamt der Stadt Augsburg für dortige Einrichtungen. Hier erklärt sie, wie man am gesündesten frühstückt. Ach, und da heute auch noch offiziell der Tag des Kaffees gefeiert wird, nehmen wir uns auch des beliebten Heißgetränkes an.

    Am heutigen Freitag, 30. September, sollten Sie zur Ehre der in Deutschland so beliebten Brotzeit und des Heißgetränkes also mal wieder ein richtig klassisches Frühstück genießen, genüsslich in ein Butterbrot beißen und einen großen Schluck Kaffee nehmen. Die Gesundheitsexpertin Wagner bestätigt nämlich: "Butterbrot ist gut". Und Kaffee in Maßen auch.

    Ist das Fett der Butter nicht verpönt?

    Früher wurde Fett in der Ernährung quasi verteufelt. Mittlerweile ist jedoch bestätigt, dass ein gesunder Mix aus Fettsäuren gut sei. "Allerdings sollten Sie die Butter dünn aufstreichen", so Wagner. Mit einer Gemüse-Dekoration aus Tomaten oder Gurken wird das Butterbrot sogar zum gesunden Snack. Und: Vollkornbrot ist gesünder als Weißbrot.

    Ist es nicht besser für die Figur, auf das Frühstück zu verzichten?

    Frühstück weltweit

    In Deutschland gehört zum Frühstück ein Butter- oder Marmeladenbrot oder Müsli mit Milch. Andere Länder haben da ganz andere Frühstücksgewohnheiten.

    In England stehen traditionell gebratener Speck, Eier, Würstchen, Pilze, Tomaten und Toast auf der Frühstückskarte.

    In Schottland wird Porridge, ein Brei aus Hafergrütze mit Zucker und Milch oder Schlagsahne gegessen.

    In Südafrika wird Porridge aus Maismehl oder oder Toast mit Erdnussbutter gegessen.

    In Nigeria gibt es Reis-Pfannkuchen mit Früchten.

    In den Arabischen Ländern gibt es zum Frühstück Fladenbrot mit Schafskäse, Oliven, Tomaten und Eiern.

    In Marokko sind Pfannkuchen sehr beliebt, in Syrien Fladenbrot mit einer Gewürzmischung oder mit Kichererbsenpüree.

    In Mexiko werden traditionell Mais-Tortillas mit Beilagen wie Fleisch, Rührei oder Bohnenpüree serviert.

    In China bevorzugen die Menschen eine Art Reisschleim, frittierte Teigstäbchen und mit Sesam gefülltes Gebäck. Viele greifen aber auch auf Toast mit Marmelade zurück.

    In den USA sind Cornflakes, Bagels und Pfannkuchen mit Blaubeeren und Ahornsirup besonders beliebt.

    In Japan wird traditionell eine Miso-Suppe mit Tofu, Reis mit Seealgen und gesalzenes Gemüse gefrühstückt.

    In der Türkei gibt es zum Frühstück Weißbrot oder Sesamkringel, dazu Schafskäse, Oliven, Tomaten und Honig.

    Generell könne man zwar nur dann abnehmen, wenn man weniger Energie aufnimmt als man verbraucht. Aber ob man beim Frühstück, Mittag- oder Abendessen verzichtet, ist egal. "Aber nach dem Aufstehen braucht der Körper dringend Energie. Spätestens zwei Stunden nach dem Aufwachen kommt auch der Hunger. Dann sollte man auch essen", erklärt Wagner. Wer hungert, wird müde und kann sich nicht konzentrieren. Daher ist ein gesundes Frühstück meist das A und O für einen gesunden Start in den Tag.

    Wie sieht ein gesundes Frühstück aus?

    Wagner erklärt, dass sich ein gesundes Frühstück aus vier Komponenten zusammensetzt: Zum einen gehören Milchprodukte - also Milch oder (Frisch-)Käse - und Vollkorn dazu. Die komplexen Kohlehydrate, die vor allem in Vollkornsemmeln und -broten oder in Haferflocken zu finden sind, machen im Gegensatz zu Weißmehl lange satt. Außerdem sollte Obst oder Gemüse zum Frühstück gehören - seien es Tomatenscheiben auf dem Brotbelag, Obst im Müsli oder ein Apfel zum Mitnehmen. Und ganz wichtig ist Flüssigkeit: "Da ist Kaffee so gut wie Tee". Vormittags am besten Wasser oder Fruchtschorlen trinken, von Limonaden bekommt man zunächst einen kleinen aufputschenden Energieschock, bevor man in ein Energieloch fällt und antriebslos wird. Zur Abwechslung darf man sich aber auch mal ein Nutella-Brot gönnen, Hauptsache, es wird nicht zur Gewohnheit.

    Wieviel Kaffee ist gesund?

    "In Maßen ist Kaffee in Ordnung", sagt die Diplom-Ökotrophologin. Kaffee regt den Kreislauf an, daher sollten die, die mit hohem Blutdruck zu kämpfen haben, vorsichtig sein. Je nachdem, wieviel Kaffee man gewohnt ist, sind ein bis zwei Tassen am Tag okay. Aber ab vier Tassen wird es zu viel, warnt die Expertin. Nur in geringer Menge habe Kaffee eine positive Wirkung: "Die Menge macht das Gift."

    Übrigens haben Forscher jetzt herausgefunden, dass Kaffee bei Frauen das Risiko zu Depressionen senke.

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