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Ende des Castortransports: Demonstranten und Polizei beklagen Gewalt

Ende des Castortransports

Demonstranten und Polizei beklagen Gewalt

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    Hunderte Atomkraftgegner harrten auf den Bahngleisen der Castor-Strecke aus, um dem Atommüll-Transport nach Gorleben den Weg zu versperren.
    Hunderte Atomkraftgegner harrten auf den Bahngleisen der Castor-Strecke aus, um dem Atommüll-Transport nach Gorleben den Weg zu versperren. Foto: Kay Nietfeld/dpa

    Nach der Ankunft des  Castortransports im Atommüll-Lager Gorleben sorgen die Proteste  rund um den Transport für Diskussionen. Der Transport müsse ein  politisches Nachspiel haben, forderte der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, am Montagabend. "Der Hass und die  Gewalt, die meinen Kolleginnen und Kollegen von einzelnen autonomen  Gruppen entgegenschlug, waren ohne Beispiel", kritisierte er. Es sei bedrückend, dass sich auch Politiker und Bürgerinitiativen nicht eindeutig von dieser Gewalt distanziert hätten.

    Die Atomkraftgegner beklagten, dass durch den harten Einsatz der Polizei 355 Demonstranten verletzt worden seien. Auch Politiker wie Grünen-Chefin Claudia Roth hatten kritisiert, Polizisten seien teils unverhältnismäßig gegen Demonstranten vorgegangen.

    Castortransport durch Demonstranten behindert

    Der 13. Castortransport hatte am Montagabend nach mehr als fünf Tagen voller Proteste sein Ziel erreicht. Mit einer Dauer von rund 126 Stunden war es der bisher längste Castortransport. Störaktionen hatten den Transport bis zuletzt behindert.

    Weitere Wiederstände sind geplant

    Die Atomkraftgegner kündigten auch nach der Ankunft des Transports  im Zwischenlager Gorleben weitere Aktionen an. "Der  Castor-Transport ist am Ende, wir noch lange nicht", erklärte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Die Umweltschutzorganisation Robin Wood erklärte, die Anti-Atom-Bewegung sei stark und werde weitermachen "bis die  verantwortungslose Atommüll-Produktion gestoppt ist". AFP/AZ

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