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Kiel: Facebook-Party am Leuchtturm beschäftigt Polizei

Kiel

Facebook-Party am Leuchtturm beschäftigt Polizei

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    Drei junge Leute sitzen am Donnerstag (28.07.2011) mit ihren Schlafsäcken am Strand von Strande. Sie haben hier übernachtet, nachdem sie am Vorabend auf einer Party am Strand waren. Die vermeintlich aus dem Ruder gelaufene Facebook-Party hat bei den betroffenen Behörden für Ärger gesorgt.
    Drei junge Leute sitzen am Donnerstag (28.07.2011) mit ihren Schlafsäcken am Strand von Strande. Sie haben hier übernachtet, nachdem sie am Vorabend auf einer Party am Strand waren. Die vermeintlich aus dem Ruder gelaufene Facebook-Party hat bei den betroffenen Behörden für Ärger gesorgt. Foto: Miriam Schmidt/dpa

    Grund: Die Partygäste hatten mit ihren Autos die Zufahrten zum Leuchtturm versperrt. Nun denkt die Kieler Polizei über Regressforderungen nach.

    Erst war eine Party am Falkensteiner Strand in Kiel geplant gewesen, für die in dem sozialen Netzwerk 700 Personen zugesagt hatten.

    Mehrere Länderinnenminister hatten in der Vergangenheit mit einem Verbot der "Facebook-Partys" gedroht und dies mit einer potenziellen Gefahr für die innere Sicherheit begründet. In den vergangenen Wochen waren Partys, die über soziale Netzwerke im Internet organisiert worden waren, wiederholt außer Kontrolle geraten. Erst vor wenigen Tagen hatten 2000 Menschen im Saarland gefeiert. Ein 16-Jähriger hatte aus Versehen über Facebook zu seiner Geburtstagsparty eingeladen. Der Polizeieinsatz dabei belief sich auf 115.000 Euro. dapd

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