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Flugzeugabsturz in Indonesien: Helfer finden Voice Recorder des Superjet

Flugzeugabsturz in Indonesien

Helfer finden Voice Recorder des Superjet

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    Nach dem Flugzeugabsturz eines Superjet 100 in Indonesien sind die ersten 12 Leichen geborgen worden.
    Nach dem Flugzeugabsturz eines Superjet 100 in Indonesien sind die ersten 12 Leichen geborgen worden. Foto: dpa

    Noch immer ist unklar, warum der Superjet vergangene Woche in Indonesien abgestürzt ist. Ein neuer Fund könnte Klarheit bringen: Knapp eine Woche nach dem Absturz des russischen Flugzeugs ist der Cockpit-Voice-Recorder des Suchoi Superjet 100 gefunden worden.

    Superjet: Bringt Vioce Recorder Klarheit über Unglück?

    Wie ein indonesischer Behördensprecher am Mittwoch erklärte, sei das Stimmaufzeichnungsgerät am Dienstag nahe dem Heck der Maschine entdeckt worden. Nach dem Flugdatenschreiber werde noch gesucht. Der Voice Recorder zeichnet den Funkverkehr und die Gespräche im Cockpit auf. Bei dem Absturz kamen alle 45 Menschen an Bord ums Leben. Information beider Geräte können bei der Aufklärung der Unfallursache helfen.

    Die Maschine des Typs Suchoi Superjet 100 war am Mittwoch der vergangenen Woche bei einem Demonstrationsflug bei Jakarta vom Radar verschwunden. Sie ist das erste Passagierflugzeug, das seit dem Zerfall der Sowjetunion in Russland entwickelt wurde und sollte anderen Mittelstreckenanbietern wie Bombardier (Kanada) und Embraer (Brasilien) Konkurrenz machen.

    45 Menschen starben an Bord des Superjet 100 

    Insgesamt sollen sich mindestens 45 Menschen an Bord des  zweimotorigen Superjet 100 des Herstellers Suchoi befunden haben. Es handelte sich um Journalisten und Vertreter der Luftfahrtindustrie. Der indonesische Vertreter von Suchoi, Trimarga Rekatama, hatte zunächst von 50 Insassen gesprochen, korrigierte aber dann seine Angabe  auf 45. Nach Aussage lokaler Rettungskräfte waren 46 Menschen an  Bord. Neben Indonesiern waren es acht Russen, ein Franzose und ein US-Bürger.

    Der Superjet 100 war am Mittwoch kurz nach dem Start rund 80 Kilometer südöstlich der indonesischen  Hauptstadt Jakarta abgestürzt. Die russische Luftfahrtindustrie setzte alle Hoffnungen in das Mittelstreckenflugzeug. Die indonesische Kartika Airlines hatte bereits großes Interesse an dem Flugzeug bekundet.

    Absturz: Technisches Problem oder menschlicher Fehler?

    Unklar ist weiterhin die Absturzursache. Bevor der Superjet am 2.200 Meter hohen Mount Salak zerschellte, sei er Behördenangaben zufolge von 3.000 Metern Flughöhe auf 1.800 Meter abgesunken. Sowohl die indonesische Presse, als auch Experten rätseln darüber, ob der als erfahren geltende 57-jährige russische Pilot aufgefordert worden war, so tief zu fliegen, ob er es selbst entschied oder ob es an Bord ein technisches Problem gab. Von dem Cockpit-Voice-Recorder erhoffen sich die Experten Aufklärung. AZ/dpa

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