Sie sind jung, attraktiv und zeigen bereitwillig nackte Haut: die Models des Playboy. Dass sie manchmal auch noch erstklassige Sportlerinnen sind, gerät dabei zur Nebensache. Jetzt zieht sich zum ersten Mal eine Tennisspielerin für das Männermagazin aus.



Augsburg (joga) - Sportlerinnen sind, wenn sie nicht gerade Kugelstoßerinnen oder Profi-Wrestlerinnen sind, grazile Erscheinungen. Kommt noch das nötige Aussehen hinzu, rücken sie schnell auch außerhalb des Platzes in den Mittelpunkt der Kameras. Sport wird dann zur Nebensache.
Die Eiskunstläuferin Katarina Witt war eine der ersten Leistungssportlerinnen, die ihr Aussehen gezielt vermarktet hat - und dafür den Playboy als Plattform nutzte. 1998 war es, als sie dafür sorgte, dass die Dezember-Ausgabe weltweit ausverkauft war. Ein Erfolg für das Männermagazin und für Witt, der die nackten Tatsachen einen Schub für die folgende Medien-Karriere gaben.
Der Körper ist das Kapital der Sportlerinnen. Tägliches Training formt und definiert die Muskeln, zudem geben einige Sportarten mit ihren Sexy-Outfits bereits einen Ausblick auf das, was einen beim reizvollen Fotoshooting erwarten könnte. Tenniskleidchen á la Maria Scharapova oder Ana Ivanovic bieten so einen Hauch vom Laufsteg in Mailand oder Paris.
Knappe Kleidchen, enge Tops und lange Beine. Die 23-jährige Amerikanerin Ashley Harkleroad hat vermutlich durch eben diese Argumente den Playboy auf den Plan gerufen. In der fast 55-jährigen Geschichte des Männermagazins hat mit Harkleroad nun zum ersten Mal eine Tennisspielerin die Hüllen fallen lassen. Im August sind die Bilder dann zu sehen.
Sportlich läuft es für die junge Amerikanerin bisher eher mäßig. Ihre beste Platzierung in der Tennis-Weltrangliste war im Jahr 2003 Platz 39 (derzeit 61). Doch an die sportliche Leistung Harkleroads wird bei ihren Bildern vermutlich eh niemand denken.
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