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Michael Thurk: Abpfiff für einen Volkshelden

Michael Thurk

Abpfiff für einen Volkshelden

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    Abpfiff für einen Volkshelden
    Abpfiff für einen Volkshelden

    Augsburg Er wird uns fehlen. Die Stürmer, die bisher in Augsburg gespielt haben und auch das Tor getroffen haben, kann man an einer Hand abzählen. Axel Lawarée war vor ein paar Jahren so einer. Aber dann muss man schon fast ins Jahr 1972 zurückgehen, als Karl Obermeier den FC Augsburg in die damalige Fußball-Regionalliga Süd ballerte. Im Prinzip war nur Michael Thurk der legitime Nachfolger von Obermeier. Der gebürtige Frankfurter wurde in Augsburg zu einem Volkshelden. 51 „Buden“ machte er für den FCA in 104 Spielen. Eine sensationelle Torquote.

    Jetzt kam für ihn in Augsburg der Abpfiff. Unverhofft, kurz vor dem Start in die Bundesliga. In den Internet-Foren tobt der Bär. Eine eigens gegründete Facebook-Gruppe fordert die sofortige Rückkehr des Stürmers. Aber es wird kein Zurück für Michael Thurk geben. Diese Woche setzte ihm sein Arbeitgeber den Stuhl vor die Tür. Was die wahren Gründe für seine Suspendierung waren, werden wir vielleicht nie erfahren. Allein „sportliche Gründe“ können es jedenfalls nicht sein.

    Fakt ist allerdings auch, dass Thurk keinen einfachen Charakter hat und auch manchmal schon als „Stinkstiefel“ bezeichnet wurde. Vielleicht hat er sich letztlich auch zu weit aus dem Fenster gelehnt. Doch Thurk ist sich keiner Schuld bewusst. „Ich muss mich für nichts entschuldigen oder etwas gerade rücken“, sagte Thurk dem TV Sender Sport1 und kündigte zugleich an: „Ich werde mich nicht aus dem Staub machen und zu einem anderen Verein gehen.“ (wla) "Sport

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