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Raum Augsburg: Mega-Gesundheitsstudie startet in der Region

Raum Augsburg

Mega-Gesundheitsstudie startet in der Region

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    Über 200000 Bundesbürger sollen an größtem Medizinprojekt der deutschen Geschichte teilnehmen.
    Über 200000 Bundesbürger sollen an größtem Medizinprojekt der deutschen Geschichte teilnehmen. Foto: Siemens Ag

    Sie soll die größte Gesundheitsstudie in der Geschichte der Bundesrepublik werden und zum Nutzen der Allgemeinheit Antworten auf zentrale Fragen der Medizin bringen: In ganz Deutschland startet derzeit die Langzeitstudie „Nationale Kohorte“ zur Erforschung der wichtigsten Volkskrankheiten. Für das 210 Millionen Euro teure Projekt von Bund, Ländern und mehreren Forschungseinrichtungen werden über 200000 Bundesbürger als freiwillige Teilnehmer gesucht.

    Großraum Augsburg eine der Hauptuntersuchungsregionen

    Eine der Hauptuntersuchungsregionen wird der Großraum Augsburg sein. In der Stadt, so wie den beiden angrenzenden Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg soll fast jeder zehnte Einwohner im Alter zwischen 20 und 69 Jahren eine Einladung zur Teilnahme an dem Projekt erhalten. Die ersten 600 Schreiben in der Region haben die Forscher bereits verschicken lassen, ab Oktober soll bundesweit die Hauptphase des Projekts beginnen.

    Bundesforschungsministerin Johanna Wanka fordert die per Zufallsprinzip bei den Einwohnermeldeämtern ausgewählten Bürger auf, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen: „Wir haben in den nächsten Jahren durch das Forschungsprojekt die große Chance, einen enormen Wissensschub im Kampf gegen Volkskrankheiten zu erzielen“, sagte die CDU-Ministerin unserer Zeitung. „Nur mit der aktiven Unterstützung und Beteiligung der Bevölkerung kann es uns gelingen, neue Erkenntnisse über die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu gewinnen.“

    Eine der umfassendsten Langzeitstudien

    Das von der Helmholtz-Gemeinschaft, mehreren Universitäten und Forschungsinstituten durchgeführte Projekt zählt zu den weltweit umfassendsten medizinischen Langzeitstudien. Eines der wichtigsten Ziele ist die Erforschung der Rolle genetischer und äußerer Faktoren auf die Entstehung von Volkskrankheiten und ihrer Wechselwirkungen. Dazu sollen die Studienteilnehmer in Zeitabständen von vier bis fünf Jahren medizinisch untersucht werden und regelmäßig unter anderem über Umwelt-, und Arbeitsbedingungen, soziales Umfeld und Lebensstil befragt werden. Die Studie ist dabei auf einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren angelegt.

    Die Forscher gewinnen bei dem Projekt Milliarden von Einzeldaten, aus denen sie unter anderem neue medizinische Ansätze entwickeln wollen, um Volkskrankheiten früher und effektiver behandeln zu können. Die Langzeitbeobachtung soll auch Erkenntnisse liefern, wie chronische Erkrankungen entstehen, wie Menschen davor besser geschützt werden können und welche bislang unbekannte Faktoren dabei eine Rolle spielen. "Politik

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