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Befragung beginnt: Volkszählung: Deutschland macht Inventur

Befragung beginnt

Volkszählung: Deutschland macht Inventur

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    Volkszählung: Deutschland macht Inventur
    Volkszählung: Deutschland macht Inventur

    Augsburg Wie viele Menschen leben in Deutschland, wie wohnen sie, was arbeiten sie? Dazu gibt es zwar gute Schätzungen, aber der Staat will es genau wissen. Seit heute sind in ganz Deutschland rund 80000 Interviewer unterwegs, die zufällig ausgeloste Bürger zu Herkunft, Schulabschluss, Beruf und Familienstand befragen.

    Rund zehn Prozent der Deutschen werden in den nächsten Wochen Besuch von einem Mitarbeiter der örtlichen Behörden bekommen. Sie nennen sich Erhebungsbeauftragte und tragen einen entsprechenden Ausweis bei sich. Im Rahmen der ersten Volkszählung seit 1987 müssen sich auch die Eigentümer von Wohnimmobilien offenbaren. Die schriftliche Auskunft kostet sogar etwas: Denn das Rücksendeporto übernehmen die Behörden nicht. „Wer nicht zahlen will, kann die Fragen im Internet ausfüllen“, heißt es dazu im bayerischen Statistikamt.

    Teuer wird es für den Bürger so oder so. Denn die Volkszählung kostet rund 710 Millionen Euro. Aber es bringt auch was, behaupten zumindest die Statistiker. Die Auswertung soll Informationen für die Politik liefern, um etwa den Bau von Wohnungen, Altenheimen und Kindergärten besser zu planen. Und wenn sich – wie schon beim letzten Mal – herausstellt, dass gewisse Regionen viel weniger Einwohner haben als gedacht, gibt es für diese auch weniger Geld über den Finanzausgleich der Länder. (cin-)

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