Freitag, 24. Mai 2013

27. Februar 2012 07:00 Uhr

Schwabmünchen

Ziemlich schlaue und kreative Köpfe

Viele Teilnehmer beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" kommen aus dem südlichen Landkreis Augsburg. Von Uta Baumann

Am Donnerstag und Freitag findet wieder der Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" statt.
Foto: Matthias Becker

Sie haben fleißig gebastelt, gerechnet, experimentiert und probiert. Am Donnerstag und Freitag stellen sich insgesamt 119 Nachwuchswissenschaftler wieder mit ihren Ideen und Erfindungen beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in der Hochschule Augsburg einer Jury. Mit dabei sind auch etliche schlaue Köpfe aus dem südlichen Landkreis Augsburg.

Anja Martin aus Königsbrunn tritt zusammen mit zwei Mitschülern aus Augsburg in der Kategorie „Jugend forscht“ für 15- bis 21-Jährige an. Im Fach Biologie haben sich die Drei mit dem Body Mass Index (BMI) beschäftigt. Sie erstellten eine neue Vergleichsgröße, um die eigene körperliche Fitness einschätzen zu können und testeten dies an verschiedenen Altersgruppen.

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Aus dem südlichen Landkreis Augsburg nehmen heuer besonders viele in der Kategorie „Schüler experimentieren“ teil. Diese ist für alle Schüler unter 15 Jahren. Mit dabei ist auch Johannes Semmler aus Königsbrunn. Er hat zusammen mit einem Mitschüler aus Augsburg eine Jacke entwickelt, die Dank Sommer wie Winter getragen werden kann.

Dana Kirchgäßner aus Klosterlechfeld und Rebecca Mayinger aus Königsbrunn haben aus Mehl, Zucker, Wasser und Lebensmittelfarbe eine essbare Knetmasse entwickelt, die für Kinder völlig ungefährlich ist.

Simone Mailer aus Untermeitingen und Luisa Bauer aus Bobingen haben getestet, wie sich Temperatur und Farbe auf das Wachstum von Salzkristallen auswirken. Die Chemie fasziniert auch Ryan Sauermann aus Klosterlechfeld. Er hat untersucht, unter welchen Bedingungen Kristalle am besten wachsen.

Lisa Nowak aus Bobingen hat zusammen mit einer Mitschülerin das Geografie-Brettspiel „Geolina“ entwickelt. Samuel Kramer aus Untermeitingen dagegen interessiert sich vor allem für Physik. Er hat in einer selbst gebauten Versuchsanlage getestet, wie schnell ein Styropor-Schiffchen je nach Gefälle schwimmt. Wie kreativ und sinnvoll die Ideen der Schüler sein können, zeigt auch ein Beispiel aus dem Maria Stern Gymnasiums aus Augsburg. Drei Schülerinnen haben dort für einen Schüler der Fritz-Felsenstein-Schule in Königsbrunn einen speziellen Instrumentenhalter entwickelt, der ihm das Flötenspielen mit nur einer Hand ermöglicht.

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