"Wir werden den sogenannten Mechanismen der Branche trotzen", versicherte Manager Andreas Rettig. Eine Trennung von Aufstiegstrainer Jos Luhukay könne er während seiner Amtszeit "ausschließen". Rettig wird den Tabellenletzten am Saisonende nach sechs Jahren auf eigenen Wunsch verlassen.
Allerdings könnten die Augsburger bis zum Transferschluss am 31. Januar noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv werden. Dabei werde man aber keine "unvernünftigen Dinge" tun, betonte Rettig: "Es gibt keinen Ersatz für wirtschaftliche Vernunft." Die Planungen liefen ohnehin zweigleisig: "Wir sind vorbereitet für den Fall X." Der Ligaverbleib wäre für Rettig das "i-Tüpfelchen" auf eine "tolle Zeit" in Augsburg.
Schon Tabellenplatz 16 würde er als großen sportlichen Erfolg ansehen und beim Angebot des Relegationsplatzes deswegen sofort einschlagen. "Wenn wir es schaffen würden, mit dem kleinsten Etat zwei Mannschaften in der Bundesliga hinter uns zu lassen und damit noch eine Chance auf den Ligaverbleib gegen den Dritten der 2. Liga zu haben, wäre das ein Etappenziel, das aller Ehren wert wäre." dpa