Vier aktuelle Spieler, zwei Trainer und ein Physiotherapeut des FC Augsburg standen schon in Westfalen unter Vertrag.

Paderborn - für Trainer Jos Luhukay war der Sportklub aus der westfälischen Universitätsstadt mit 140.000 Einwohnern 2005 bis 2006 die erste Station als Trainer in der 2. Liga.
"Für mich war es eine sehr schöne Zeit. Wir waren bester Aufsteiger. Die Mannschaft hatte einen starken Zusammenhalt und wir wurden für unsere offensive, aggressive Spielweise gelobt", erinnert sich Luhukay gerne zurück.
Allerdings dauerte seine Amtszeit nicht lange. Nach einem Zwist mit Präsident Finke, dem starken Mann, kündigte Luhukay. Doch das Verhältnis ist längst wieder intakt. Nicht nur in der Vita von Jos Luhukay ist die Station Paderborn vermerkt. Co-Trainer Markus Gellhaus und Physiotherapeut Björn Liebeck standen ebenfalls in Paderborner Diensten. Liebeck wird nach dieser Saison zurückkehren. Und auch die Spieler Marcel Ndjeng, Andrew Sinkala, Daniel Brinkmann und Torhüter Lukas Kruse (26) trugen schon das blaue Trikot des SCP. Den FCA könnte man durchaus als Paderborner Filiale bezeichnen.
"Zufall", sagt Trainer Luhukay. "Man sammelt natürlich Spieler und Menschen um sich, mit denen man gut zusammenarbeiten kann." Und das sind oft die, die man bereits kennt. Und da Luhukay und sein Vorgänger Holger Fach in Paderborn schon angestellt waren, bediente sich der FCA dort zuletzt eben etwas häufiger. Luhukay holte Brinkmann und Ndjeng. Fach lockte Sinkala und Kruse, der in Paderborn geboren ist, nach Augsburg.
Der Ersatztorhüter kam Anfang 2009 zum FCA, doch durchsetzen konnte sich der 26-Jährige nicht. Deswegen werden sich wohl die Wege trennen. "Es hat Gespräche gegeben und eine Entscheidung. Mehr möchte ich nicht dazu sagen", gibt sich Kruse, dessen Vertrag im Juni ausläuft, wortkarg. Doch es scheint sicher, dass Kruse in seinen Geburtsort zurückkehren wird. Er wäre der erste Profi, der den direkten Weg vom Lech an die Pader wählt. (ötz)
FCA'ler und Paderborn
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