2011 kommen die besten Fußballerinnen der Welt - die Stadionkontrolleure waren schon da. Sie schauten sich die neue Augsburger Arena an. Dass sie eine Baustelle sahen, störte sie nicht. Im Gegenteil. Von Herbert Schmoll

Von Herbert Schmoll, Augsburg
Hoher Besuch auf der Augsburger Stadionbaustelle. Der Fußballweltverband FIFA und das Nationale Organisationskomitee nahmen im Rahmen ihrer Inspektionsreise durch die neun Austragungsorte der Frauenfußball-WM 2011 (30. Juni bis 17. Juli) die Arena in Augsburg unter die Lupe.
Dass Sie dabei von den Gastgebern um Augsburgs Bürgermeister und Sportreferenten Peter Grab sowie Projektleiter Rudolf Reisch auf einer Baustelle empfangen wurde, störte Tatjana Haenni, bei der FIFA Leiterin der Abteilung Frauenfußball-Wettbewerbe nicht. "Augsburg liegt im Plan, schon im Rohbau kann man erkennen, dass hier eine tolle Arena entstehen wird", sagte die Schweizerin die sich mit ihren Kollegen vor allen Dingen für Räume und Flächen wie das Pressezentrum, TV-Übertragungstechnik und Sicherheits- sowie Verkehrseinrichtungen interessierte.
"Die dafür bei der WM geforderten Formate übertreffen natürlich die Dimensionen des normalen Spielbetriebs", erklärte Jens Grittner, der OK-Pressesprecher. Auch er zeigte sich zufrieden. "Ich habe hier in Augsburg ein gutes Gefühl".
Auch was die Generalprobe im Jahre 2010 betrifft. Denn bei der U20-Frauen-Weltmeisterschaft (13. Juli bis 1. August) zählt Augsburg neben Bochum, Bielefeld und Dresden zu den vier Spielorten. Anschließend machte sich der FIFA- und DFB-Tross auf nach Sinsheim. Dort wird die neunte und letzte WM-Arena, Heimat des Bundesligisten 1899 Hoffenheim, unter die Lupe genommen.
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