Augsburg/Bliensbach Ferdinand Peer Mathia aus Bliensbach hat, wie berichtet, beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Der IT-Schüler der Berufsfachschule Lauingen trat mit seinem selbst entwickelten TouchPad-Handschuh an, mit dem er einen Computer per „Multi-Touch“ steuern kann. Seine Forschung und Entwicklung kam bei der Jury so gut an, dass der junge Mann damit auf dem dritten Platz im Fachgebiet Technik landete.
„Ich bin sehr überrascht, aber auch zufrieden.“ Am Donnerstag-abend hatte er sich selbst noch gesagt: „Dabei sein ist alles!“ Aufgrund der vielen guten Projekte, die teilnahmen, machte er sich schon darauf gefasst, dass es nicht mit einer Platzierung klappen könnte. Doch Ferdinand überzeugte und wurde Dritter, dafür gab es 45 Euro Preisgeld bei der gestrigen Siegerehrung in Augsburg. Das Geld wird natürlich wieder in technische Ausstattung investiert, verrät der IT-Schüler.
Beim Regionalwettbewerb kommen allerdings nur die Erstplatzierten weiter, und so ist für Ferdinand trotz seiner Bronzemedaille jetzt schon Schluss beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend forscht“. Der 17-Jährige kann jedoch noch dreimal teilnehmen, das Höchstalter beim Wettbewerb liegt bei 21 Jahren. Und da sein jüngerer Bruder Hannes (11) schon fleißig überlegt, was man noch alles erfinden kann, ist es durchaus möglich, dass Ferdinand nochmals antritt. „Das hab ich stark vor, es hat mir sehr gut gefallen“, erzählt er begeistert. Und dann wird auch sicher wieder die ganze Familie wie in diesem Jahr mitfiebern und ihm die Daumen drücken. (mbk)