Das Vermögen des früheren BayernLB-Vorstands Gerhard Gribkowsky bleibt eingefroren. Ein vor wenigen Monaten ergangenes Pfändungsurteil sei nunmehr rechtskräftig, da Gribkowsky seinen Einspruch zurückgezogen habe, sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts München am Montag und bestätigte damit einen Bericht der Süddeutschen Zeitung. Die Landesbank hatte die Sicherung des Vermögens beantragt, damit sie bei einer erfolgreichen Schadenersatzklage gegen Gribkowsky nicht leer ausgeht.
Wann der Schadenersatzprozess gegen Gribkowsky beginnt, ist noch unklar. Zunächst muss er sich von 24. Oktober an in einem Strafverfahren verantworten. Ihm werden Bestechlichkeit, Steuerhinterziehung und Veruntreuung von Landesbank-Vermögen vorgeworfen. Gribkowsky soll während seiner Amtszeit bei der BayernLB fast 44 Millionen Dollar Schmiergeld von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erhalten haben. dapd