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Aichach-Friedberg: Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis Aichach-Friedberg

Aichach-Friedberg

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis Aichach-Friedberg

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    Mittel zur Händedesinfektion wie diese sind - nicht nur, aber auch wegen des Coronavirus‘ - inzwischen in vielen öffentlichen Einrichtungen im Landkreis zu finden.
    Mittel zur Händedesinfektion wie diese sind - nicht nur, aber auch wegen des Coronavirus‘ - inzwischen in vielen öffentlichen Einrichtungen im Landkreis zu finden. Foto: Erich Echter

    Im Landkreis Aichach-Friedberg gibt es zwei weitere bestätigte Fälle von Corona-Erkrankungen. Das haben Laborergebnisse am Dienstagnachmittag bestätigt, wie das Landratsamt am Dienstagnachmittag mitteilte.

    Die beiden Personen leben dem Landratsamt zufolge im Raum Affing beziehungsweise im Raum Friedberg. Sie halten sich auf Anordnung zuhause auf, isoliert von anderen Personen. „Von ihnen geht also keine Ansteckungsgefahr für die Öffentlichkeit aus“, heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes.

    Das Gesundheitsamt werde den Ansteckungsweg ermitteln sowie die Personen, die engen Kontakt mit den Betroffenen hatten, und die notwendigen Maßnahmen treffen, so die Mitteilung weiter.

    Zahl der Erkrankten im Landkreis steigt auf drei Personen

    Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis auf drei. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass eine Person aus dem Raum Aichach erkrankt ist. Sie befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Auch sie hält sich in häuslicher Isolation auf.

    Was große Veranstaltungen betrifft, gilt dem Landratsamt zufolge auch für den Landkreis Aichach-Friedberg die Regelung der Bayerischen Staatsregierung vom Dienstag: Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern werden zunächst bis zum Ende der Osterferien, also einschließlich 19. April, untersagt. Bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1000 Teilnehmern nähmen die Kreisverwaltungsverwaltungsbehörden eine genaue Risikobewertung vor, im Zweifel werde Zurückhaltung empfohlen.

    Bei Veranstaltungen unter 500 Personen entscheidet jeder Einzelne

    Das Gesundheitsministerium wird ab Mittwoch dazu eine Hotline für Bürgermeister und Gemeinden einrichten. Bei Veranstaltungen unter 500 Personen soll es weiterhin die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob diese durchgeführt oder besucht werden. Bei der Risikobewertung gelten die Kriterien des Robert Koch-Instituts und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf www.rki.de.

    Alle Meldungen zum Coronavirus finden Sie hier bei uns im Live-Blog: Erste Todesfälle durch das Coronavirus in Deutschland

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