Aichach: So soll das Trauer-Labyrinth in Aichach aussehen
Aichach
So soll das Trauer-Labyrinth in Aichach aussehen
Das Wandeln auf Wegen aus hellem Stein soll in Aichach Menschen bei der Trauerbewältigung helfen. Der Bauausschuss sagt Ja zur Planung eines Spezialisten.
So ähnlich soll das Labyrinth zur Trauerbewältigung aussehen, das Gernot Candolini für Aichach plant.Foto: Gernot Candolini
Ein Labyrinth, das bei der Trauerbewältigung helfen soll, entsteht in Aichach. Die Stadt erfüllt damit einen Wunsch des St.-Afra-Hospizes, des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes beim Caritasverband Aichach-Friedberg. Der Labyrinth-Spezialist Gernot Candolini aus Innsbruck hat dafür einen Entwurf erstellt, der nun im Bauausschuss des Aichacher Stadtrats vorgestellt wurde, der die Planung einstimmig befürwortete.
Labyrinth auf fast 85 Quadratmetern
Das Labyrinth soll sich über eine Fläche von fast 85 Quadratmetern erstrecken und auf ein von Blumenblättern umgebenes Vieleck in der Mitte zulaufen. Die Wege sind 180 Meter lang und umfassen 81 Quadratmeter Fläche.
So soll das Labyrinth zur Trauerbewältigung aussehen, das Gernot Candolini für Aichach plant. Es entsteht im Park am Heini-Baronner-Weg.Foto: Gernot Candolini
Die Wege werden aus einem hellen Travertin aus der Türkei gefertigt. Dieser Stein sei, wie Bauamtsleiterin Carola Küspert versicherte, auch barfuß angenehm zu begehen und beim St. Afra Hospiz gut angekommen. In Deutschland sei so heller Stein sehr schlecht erhältlich, beantwortete sie eine Frage.
Im Haushalt sind für das Labyrinth 25.000 Euro eingeplant. Dazu ist laut Küspert eine Spende von 10.000 Euro eingegangen. Bei der Ausführung packt der Bauhof an.