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Bombendrohung in Aichach: Zeugenhinweise nach Vorfall in der Stadtpfarrkirche

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Nach der Bombendrohung in Aichach: Polizei geht Zeugenhinweisen nach

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    Nach einer Bombendrohung rückte die Polizei am Volkstrauertag am 16. November mit einem größeren Aufgebot zur Aichacher Stadtpfarrkirche aus.
    Nach einer Bombendrohung rückte die Polizei am Volkstrauertag am 16. November mit einem größeren Aufgebot zur Aichacher Stadtpfarrkirche aus. Foto: Carmen Jung

    In der Aichacher Stadtpfarrkirche lief am Volkstrauertag am 16. November gerade der Familiengottesdienst, als sich plötzlich Polizisten im Gotteshaus umschauen. Der Grund: Kurz vor 11 Uhr war ein anonymer Anruf bei der Polizei eingegangen. Die Person am Telefon drohte mit einer Bombe in der Kirche. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Nord jetzt auf Anfrage mitteilte, dauern die Ermittlungen an.

    Den Familiengottesdienst ließen die Beamten damals weiterlaufen, um keine Panik unter den Kirchgängern zu verursachen. Doch schon während des Gottesdienstes und auch danach durchsuchten die Einsatzkräfte die Räumlichkeiten. Auch ein Sprengstoffhund wurde dabei eingesetzt. Nach knapp zwei Stunden stand fest: Es wurde nichts Verdächtiges gefunden.

    Unbekannter drohte mit Bombe in Aichacher Kirche: Dort gibt es Videoüberwachung

    Nach Angaben des Polizeipräsidiums gab es nach dem Vorfall eine niedrige einstellige Zahl von Zeugenhinweisen, denen akribisch nachgegangen werde. Der Täter oder die Täterin konnten bislang nicht ermittelt werden. Zur Art und zum genauen Inhalt des Anrufs gibt die Polizei keine Auskunft. Wie der Aichacher Stadtpfarrer Herbert Gugler gegenüber unserer Redaktion erklärte, sei auch die Videoüberwachung der Kirche „nicht angesprungen“. Es gab keine Auffälligkeiten.

    Gugler ist froh, dass die Aufregung schnell wieder verflogen ist. Seit dem Volkstrauertag sei nichts Ungewöhnliches mehr passiert. Der Pfarrer hat auch keine Verunsicherung bei den Kirchgängern festgestellt. Der Kirchenbesuch sei nicht zurückgegangen, sagt er.

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