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Diskussion über Wahlplakate in Inchenhofen: Lieber nur Flyer verteilen?

Inchenhofen

Lieber Flyer verteilen statt Wahlplakate aufhängen?

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    Eine Plakatwand für die Wahlwerbung in Inchenhofen wünschte sich der Bürgerwille 84. Der Gemeinderat stimmte über den Antrag ab.
    Eine Plakatwand für die Wahlwerbung in Inchenhofen wünschte sich der Bürgerwille 84. Der Gemeinderat stimmte über den Antrag ab. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

    Weniger Plakate und Wahlwerbung wünscht sich der Bürgerwille 84 in Inchenhofen. Er beantragte deshalb, dass nur an bestimmten Orten auf von der Gemeinde aufgestellten Tafeln für die Kommunalwahl geworben werden darf. In der Sitzung am Mittwoch behandelte der Gemeinderat den Antrag. Das Votum war deutlich, wie Bürgermeister Toni Schoder auf Nachfrage unserer Redaktion berichtete.

    Grundsätzlich ist es laut einer Bekanntmachung des Bayerischen Innenministeriums zulässig, dass die Gemeinde das Anbringen von Werbung auf besondere Anschlagflächen beschränkt, die die Kommune zur Verfügung stellt. Der Bürgermeister ging auf die Vor- und Nachteile ein. Vorteile einer solchen Verordnung wären zum Beispiel, dass die Werbung auf bestimmte Plätze konzentriert ist und das Ortsbild dadurch weniger beeinträchtigt wird.

    Bürgermeister Toni Schoder ist skeptisch, ob der Aufwand gerechtfertigt wäre

    Größter Nachteil: Die Plakatständerwände müssten vom Bauhof sturmsicher aufgestellt werden. Die Anschaffung verursache sowohl Kosten als auch Arbeitszeit, sagte Schoder. Sowohl die Vergabe der Plätze für die Plakatwände durch die Verwaltung als auch die Kontrolle würden erhöhten Aufwand verursachen. Der Bürgermeister war deshalb skeptisch, ob das in Relation zu den sechs Wochen stehe, die die Wahlwerbung zu sehen sein wird.

    Anstelle einer Verordnung schlug Georg Heinrich vor, dass die beiden Gruppierungen, Bürgerwille 84 und CSU/Freie Wähler, vereinbaren, gar keine Plakate aufzustellen. „Jede Gruppierung macht Flyer und verteilt sie.“ Bürgermeister Schoder wollte sich ansehen, ob die Plakatierung zur Wahl wirklich so überbordend ist und das Thema dann nochmal aufgreifen. Mit vier zu elf Stimmen lehnte der Gemeinderat schließlich den Antrag des Bürgerwille 84 ab.

    Ersatzbau für Garage In Schönau wird eine Garage abgerissen und eine neue gebaut. Dabei wird auch der ursprüngliche Wohnraum über der Garage aufgestockt. Diese ist zwei Meter höher als der Bestandsbau. Die Anhebung ist erforderlich, um das Erdgeschoss barrierefrei gestalten zu können. Der Gemeinderat stimmte der Bauvoranfrage zu.

    Kommunale Wärmeplanung Das Planungsbüro Eta Energieberatung Pfaffenhofen stellte den Abschlussbericht zur Kommunalen Wärmeplanung kurz vor. Der Bericht ist erforderlich, um Fördermittel abrufen zu können. Er wird auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht.

    Schnelles Internet Das bayerische Förderverfahren für den Glasfaserausbau ist abgeschlossen. Vergangene Woche unterzeichnete die Gemeinde den Vertrag mit der Telekom für das Bundesförderverfahren. Im Sommer 2026 soll der Ausbau beginnen. Nach Abschluss der Arbeiten seien alle Haushalte mit Glasfaser versorgt, teilte Bürgermeister Schoder mit.

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