Der Anbau an die Baarer Grundschule ist passé. Mit 8:4-Stimmen gab es in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend eine klare Entscheidung gegen einen Anbau und für die Entwicklung anderer Ideen für die Mittagsbetreuung. Erst im Juni ist das Gremium in eine Patt-Situation mit 5:5 Stimmen geraten. Gegen einen Anbau stimmten nun Bürgermeister Roman Pekis, Thomas Kähler, Michael Helfer, Matthias Schlicker, Doris Niklas, Vitus Riedl, Benjamin Götz und Christian Hell. Für einen Anbau sprachen sich Dieter Zach, Johanna Ruisinger, Josef Reiter und Andrea Winter aus. Florian Beutlrock fehlte entschuldigt.
Auch wenn der Ausgang final ein anderer war als noch im Juni, so war die Argumentationslinie beider Seiten doch gleichgeblieben. Roman Pekis begründete seine Entscheidung gegen einen Anbau mit rückläufigen Geburtenzahlen und den hohen Kosten. Die Mietoption sei günstiger als anzubauen. Doris Niklas prognostizierte, dass in einigen Jahren wieder Kombiklassen gebildet werden müssen, weil die Schülerzahlen im Ort rückläufig seien. Die Mietlösung sei dann flexibler als ein Anbau, zudem könne sich die Gemeinde keinen Anbau für 500.000 Euro leisten.
Baar
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