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Kommunalwahl: Das sind die Pläne von Peter Kellerer in Schiltberg

Schiltberg

Kommunalwahl: Die Kinderbetreuung liegt Peter Kellerer besonders am Herzen

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    Peter Kellerer, hier auf der Dachterrasse des Rathauses, möchte Bürgermeister von Schiltberg bleiben – obwohl er das ursprünglich nie geplant hatte. Nach dem überraschenden Tod von Fabian Streit ging er in die Verantwortung.
    Peter Kellerer, hier auf der Dachterrasse des Rathauses, möchte Bürgermeister von Schiltberg bleiben – obwohl er das ursprünglich nie geplant hatte. Nach dem überraschenden Tod von Fabian Streit ging er in die Verantwortung. Foto: Carmen Jung (Archivbild)

    Welches Thema in Schiltberg liegt Ihnen besonders am Herzen?

    Das ist unsere Kinder- und Ganztagsbetreuung von der ersten bis vierten Grundschulklassen und wie wir diese auf bestmögliche, verlässliche und stabile finanzielle Grundlage stellen können.

    Das Schiltberger Kinderhaus: Bürgmeister Peter Kellerer liegt besonders die Betreuung der Kinder am Herzen.
    Das Schiltberger Kinderhaus: Bürgmeister Peter Kellerer liegt besonders die Betreuung der Kinder am Herzen. Foto: Michael Schmidberger (Archivbild)

    Sie wollen Bürgermeister bleiben, um Angefangenes zu vollenden. Was genau haben Sie sich für die nächsten sechs Jahre vorgenommen?

    Die geplanten Projekte für Kinderbetreuung und Ganztagsbetreuung sowie ein Radweg von Höfarten bis Thalhausen (Altomünster) bis zur Landkreisgrenze Dachau; die Gehwege innerorts in Gundertshausen und in der Raiffeisenstraße Schiltberg; der Neubau des Feuerwehrhauses Rapperzell; die Verbesserung des Straßen- und Kanalnetzes; die Umsetzung der Planung für einen Generationenpark. Es gibt noch sehr viel mehr in Schiltberg zu erledigen. Das alles ist in sechs Jahren leider nicht umsetzbar, aber zumindest sollen einige Projekte fertiggestellt sein und alles andere fertig geplant.

    Was wollen Sie für die Jugend in der Gemeinde tun?

    Treffpunkte für Jugendliche schaffen. Hier würden wir natürlich gerne unseren Generationenpark umsetzen, mit Angeboten wie zum Beispiel Beachvolleyball, Bike- und Skate-Bereich.

    Was brauchen die Senioren?

    Dass Mobilität vorhanden ist, zum Beispiel in Form eines Bürgerbusses. Gerade, weil ärztliche Versorgung und große Einkaufsmöglichkeiten im Ort fehlen. Vor Ort sind soziale Treffpunkte nötig, ebenso wie Hilfe beim Umgang mit der Digitalisierung, Smartphone, Tablet, Online-Terminen oder beim Ausfüllen von Behördenformularen.

    Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?

    Weil Nichtwählen aus Protest nicht funktioniert. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir demokratisch wählen dürfen und das Wahlergebnis anerkannt wird. Nur wer wählt, kann sich einbringen. Jede Stimme zählt und trägt zur Entscheidung bei.

    Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?

    Der Bürgermeister passt auf seine Gemeindebürger auf – egal ob alt oder jung. Sollte es Probleme geben, versucht er, sie mit seinem Gemeinderat zu lösen. Er schaut, dass es allen gut geht und alles im Alltag, wie zum Beispiel auch Kindergarten und Schule, funktioniert. Er ist zuständig dafür, dass die Feuerwehr immer einsatzbereit ist, sollte es brennen oder einen Unfall geben, sodass sie sofort helfen kann. Und er kümmert sich, dass die Straßen, Schule, Kindergarten in Ordnung sind.

    Warum hätten Sie sich eine/n Konkurrenten/Konkurrentin gewünscht?

    Man lernt nie aus und auch ein/e Konkurrent/in hat Ziele, andere Ideen, Programme. Die müssen ja nicht schlechter sein. Man sieht manches dann wieder ganz anders. Die Wahlbeteiligung fällt eventuell höher aus. Das Ergebnis wird anders angesehen von den Wählern.

    Peter Kellerer

    • Alter: 63
    • Familienstand: verheiratet
    • Kinder: zwei
    • Ausbildung/Beruf: Maurer, Weiterbildung zum Bautechniker/Maurermeister
    • Hobbys: Wandern, Radfahrern, Stockschießen
    • Was würden Sie gerne besser können? Mit digitalen Medien umgehen
    • Ehrenamt: Abteilungsleiter Stockschützen, Jagdvorstand
    Das Schiltberger Kinderhaus: Bürgermeister Peter Kellerer möchte sich ganz besonders um die Betreuung der Kinder kümmern.
    Das Schiltberger Kinderhaus: Bürgermeister Peter Kellerer möchte sich ganz besonders um die Betreuung der Kinder kümmern. Foto: Michael Schmidberger (Archivbild)
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