Welches Thema in Aichach liegt Ihnen besonders am Herzen?
Hier gibt es viele aktuelle Themen, von denen ich hier nur einige nennen kann; die Innenstadtentwicklung, Verkehrskonzepte, kommunale Finanzen, Infrastruktur und Bauprojekte, die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes. Besonders wichtig ist es mir jedoch, dass zunächst Einsparmöglichkeiten identifiziert werden. Die Digitalisierung der Verwaltung muss weiter vorangebracht werden. Es gilt der Leitsatz „Die Verwaltung ist für den Bürger da, nicht umgekehrt.“ Um ein Zeichen meines absoluten Sparwillens zu setzen, werde ich auf den Dienstwagen der Stadt Aichach verzichten. Mein Verzicht spart den Bürgern einen fünfstelligen Betrag in der sechsjährigen Legislatur. Das gesparte Geld kann an anderer Stelle sinnvoller verwendet werden!
Autofrei oder nicht, auf Parkplätze verzichten oder nicht: Eine Neugestaltung eines Teilbereichs des Oberen Stadtplatzes ist umstritten. Wie sollte sie Ihrer Meinung nach aussehen?
Da gibt es kein Patentrezept! Ein bisschen Grün zu pflanzen, Bänke aufzustellen und von den wenigen Parkplätzen weitere zu entfernen, löst nicht die Probleme. lch bin sicher, dass gute Lösungen mit einem kreativen Stadtrat zusammen gefunden werden. Hier darf es nicht um Ideologie gehen, sondern um echte Lösungen, die Aichach voranbringen.
Was wollen Sie für die Jugend in Ihrem Ort tun?
Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. lch möchte die Freizeitangebote erweitern, den Kinder- und Jugendsport weiter fördern. Außerdem setze ich mich dafür ein, dass in den Kindergärten, den Kitas und in den Schulen möglichst kostenloses und gesundes Essen zur Verfügung gestellt wird. Meine Kinder, 11 und 15 Jahre alt, beklagen sich bei mir über eine teilweise schlechte Qualität der angebotenen Gerichte.
Was brauchen die Senioren?
Unseren Senioren – zumindest denjenigen, die eine niedrige Rente bekommen – muss mehr geholfen werden. Hier kann die Kommune noch viel tun. Das Freizeitangebot muss ausgebaut werden.
Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?
Wer Veränderung will, muss wählen gehen – sonst entscheiden andere über die Zukunft unserer Stadt.
Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?
Einem Kind würde ich Folgendes sagen. „Der Bürgermeister passt ein bisschen auf die Stadt auf. Er hilft mit, dass es gute Kindergärten, sichere Straßen und schöne Spielplätze gibt und dass die Menschen gut zusammenleben. Damit sich alle in Aichach wohlfühlen.“
Was schätzen Sie an Ihren Konkurrenten und Konkurrentinnen?
Ich respektiere, dass meine Konkurrentinnen und Konkurrenten Verantwortung übernehmen wollen. Aber ich bin überzeugt, dass Aichach jetzt klare Entscheidungen und neuen Schwung braucht – und genau dafür stehe ich. Aus der freien Wirtschaft bringe ich meine jahrzehntelange Erfahrung ein. Ich bin der Überzeugung, dass ich mich hier von meinen Mitbewerbern klar unterscheide. Am Ende sollen die Bürger entscheiden, wem sie das Vertrauen schenken.
Protokoll: Claudia Bammer
Kay Freisenhaus
- Alter: 70 Jahre
- Aufgewachsen in: Bremen
- Familienstand: verheiratet
- Kinder: zwei Kinder, elf und 15 Jahre alt
- Ausbildung und Beruf: Ausbildung zum Exportkaufmann, seit 1978 Kaufmann im Automobilvertrieb (aktiv)
- Hobbys: Meine Familie und meine Arbeit, beides gibt mir Energie und Freude.
- Was würden Sie gerne besser können? Ich möchte die Arbeit der Stadtverwaltung noch effizienter gestalten, damit Aichach schneller von Projekten profitiert.
- Ehrenämter: Vorsitzender des AfD-Ortsverbands Aichach und Umgebung
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