Der November hat keinen so guten Ruf: Die schöneren Herbsttage sind vorbei, die Dunkelheit wird noch nicht von adventlichem und weihnachtlichem Lichterglanz durchbrochen. Früher dürfte der November aber anders wahrgenommen worden sein: Man konnte von der harten Arbeit auf den Feldern, wo man sich vom Frühjahr bis zum Herbst geplagt hatte, ausschnaufen und innehalten, die häuslichen Arbeiten waren durch die kurze Tageszeit begrenzt. So blieb Zeit für Anlässe wie Allerheiligen und Allerseelen, Leonhardifahrten und Jahrmärkte. Wenn Keller und Speis nach der Ernte gefüllt waren, verschenkte man süßes Gebäck, Äpfel und Nüsse, es gab reichlich zu essen und so war der November auch ein beliebter Monat, um zu heiraten.
Kommentar
Der November hat seine ganz eigene Feierlichkeit
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