Zum Neubau des Uniklinikums Augsburg (UKA) hat sich die SPD Stadtbergen in einer Mitteilung zu Wort gemeldet. Unter anderem heißt es darin: „Wir wollen Spitzenmedizin für unsere Region und möchten alle Bewohnerinnen und Bewohner gut medizinisch versorgt wissen.“ Gleichzeitig wolle die SPD unnötige Belastungen für die Anwohner verhindern, wie Jan Dengel, Vorsitzender der SPD Stadtbergen, erklärte.
Die SPD fordert ein umfassendes Verkehrskonzept vor Baubeginn. Jan Dengel erklärte dazu: „Die Blechlawinen von Patienten, Personal und Baustellenlastern dürfen nicht ungebremst durch unsere Wohngebiete rollen“. Der Stadtrat hatte bereits gefordert, was die SPD jetzt noch einmal erklärte: „Wir brauchen konkrete Handlungsempfehlungen für die belasteten Knotenpunkte, und zwar bevor der erste Bagger rollt“. Mit Sorge betrachtet die SPD die Pläne, den Klinikpark für den Neubau zu opfern. Sie fordert den Freistaat auf, Transparenz darüber herzustellen, warum Alternativen auf der östlichen Seite des Geländes nicht realisierbar seien.
Lärm- und Parkplatzsituation
Als zuständiges SPD-Vorstandsmitglied für das Virchow-Viertel wies Florian Segieth auf die Lärm- und Parkplatzsituation hin. Die hatte im Stadtrat schon zu der Forderung geführt, konkrete Angaben zum zu erwartenden Lärmpegel, insbesondere an der Kreuzung Ulmer Landstraße/Virchowstraße sowie im Bereich Flemingstraße und Von-Behringen-Straße vorlegen zu lassen. Auch solle der Stellplatzschlüssel des Uniklinikums überprüft werden, wie bereits im Stadtrat gefordert worden war. Florian Segieth erklärte dazu jetzt: „Das Virchow-Viertel grenzt unmittelbar an das Klinikgelände. Die Menschen dort haben ein Recht darauf, zu wissen, welcher Lärm und welcher Verkehr auf sie zukommt. Diese Antworten müssen vor Baubeginn auf dem Tisch liegen“. Die SPD bittet den Freistaat um eine belastbare und transparente Finanzierungszusage für das Projekt. Ein Vorhaben dieser Größe dürfe nicht zur Dauerbaustelle werden, die über Jahre hinweg die Nachbargemeinden belastet.
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