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Für sie wurde sogar ein Konzertflügel aus München geliefert: So lief das Konzert mit Veronika Eberle

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Vom ersten Auftritt in der Christkönigskirche zur Weltbühne: So lief das Konzert mit Veronika Eberle

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    Weltstar Veronika Eberle bestreitet beim Konzert in Nordendorf ein Heimspiel.
    Weltstar Veronika Eberle bestreitet beim Konzert in Nordendorf ein Heimspiel. Foto: Monika Matzner

    Es war weit mehr als ein gewöhnlicher Konzertabend: Als die international gefeierte Geigerin Veronika Eberle gemeinsam mit dem argentinischen Pianisten José Gallardo in der Christkönigskirche auftrat, kehrte eine große Künstlerin in ihre Heimatregion zurück. Für die gebürtige Donauwörtherin wurde das Klassikkonzert zu einem besonderen Heimspiel – und für das Publikum, das teilweise von weither angereist war – zu einem bewegenden musikalischen Höhepunkt.

    Weltweit konzertiert Veronika Eberle, die auf der Stradivari „Ries“ von 1693 spielt, mit renommierten Orchestern und Dirigenten auf großen Bühnen internationaler Konzerthäuser. Umso außergewöhnlicher war es, die vielfach ausgezeichnete Geigerin nun in Nordendorf zu erleben: an einem Ort, dem sie persönlich verbunden ist. Bereits als Sechsjährige hatte sie in dieser Kirche ihren ersten Auftritt präsentiert – an der Seite ihres Großvaters Dr. Tim Eberle, der dort unter anderem als Kirchenmusiker wirkte.

    Eberle zeigte Eleganz und Leichtigkeit sowie emotionale Tiefe

    Wenn zwei Ausnahmemusiker zusammentreffen, entsteht Magie. Schon in den ersten Takten war spürbar, dass sich hier zwei Künstler begegnen, die musikalisch förmlich miteinander atmen. Mit großer musikalischer Intensität und klassischer Eleganz präsentierten sie ein anspruchsvolles Programm mit Duo-Werken für Violine und Klavier bedeutender Komponisten der Klassik und Romantik.

    Den Auftakt bildete die Sonate in F-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, die durch Eleganz und Leichtigkeit bestach. Mit der Sonate Nr.1 in a-Moll  von Robert Schumann folgte ein Werk voller emotionaler Tiefe und leidenschaftlicher Ausdruckskraft. Die „Romantischen Stücke“ von Antonín Dvořák brachten mit ihren sanglichen Melodien und ihrer warmen Klangsprache einen besonderen Farbreichtum ins Programm. Einen weiteren Höhepunkt bildete die Sonate in F-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy, die elegante Melodieführung und romantische Ausdruckskraft verbindet. Die Besucher lauschten mit andächtiger Stille.

    Steinway-Konzertflügel wurde extra aus München geliefert

    Hinter dem grandiosen Konzertabend stand einmal mehr das ehrenamtliche Team des Kulturkreises unter dem Vorsitz von Ingrid Schöniger. Die Hauptorganisation lag dieses Mal in den Händen ihrer Stellvertreterin Christa Mack, die einen kurzen Einblick in die besonderen Herausforderungen der Veranstaltung gab. So wurde unter anderem eigens aus München ein Steinway-Konzertflügel angeliefert, um den hohen künstlerischen Ansprüchen des Abends gerecht zu werden. Mit stehendem Applaus, begeisternden Worten und teilweise sichtbarer Rührung bedankte sich das begeisterte Publikum.

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