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Gewinnerpaare stehen fest: Das sind die schönsten Maiele im Augsburger Land

Maibaum-Wettbewerb 2026

Von Herbertshofen bis Osaka: Das sind die schönsten Maiele im Augsburger Land

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    Madeleine König mit Freund Marc und Amelie Schmid mit Freund Chris haben beim Maibaum-Wettbewerb gewonnen.
    Madeleine König mit Freund Marc und Amelie Schmid mit Freund Chris haben beim Maibaum-Wettbewerb gewonnen. Foto: Madeleine König/ Peter Schmid

    Vierzehn Kandidatenpaare, eine Woche Zeit, abzustimmen, und vier klare Siegerinnen und Sieger: Das ist das Ergebnis des Maibaumvotings im Augsburger Land. Der Gewinn – ein Essen im Hotel Reischenau in Ustersbach – geht einmal nach Meitingen-Herbertshofen und zum anderen nach Neusäß – beziehungsweise nach Osaka in Japan.

    26 Prozent der Stimmen erhielt dabei das Foto von Peter Schmid aus Herbertshofen. Seine Einsendung zeigt seine Tochter Amelie mit ihrem Freund Chris aus dem Friedberger Stadtteil Derching und dem Maiele, das er ihr geschenkt hatte. Die beiden sind 18 Jahre alt und seit Heiligabend ein Paar, wie Amelie Schmid erzählt. Noch nie zuvor hatte sie ein Maiele geschenkt bekommen – umso größer waren die Freude und die Überraschung über den Baum.

    Maibaum-Wettbewerb im Augsburger Land: Gewinnerpaar kommt aus Herbertshofen

    Sie arbeitet im Vincentinum in Augsburg; ebenfalls in Augsburg arbeitet Freund Chris, er ist bei Kuka angestellt. Nicht nur der Arbeitsort verbindet die beiden. „Wir haben viele gemeinsame Hobbys“, sagt Schmid. So absolvieren sie gerade gemeinsam ihren Motorradführerschein und lieben die Berge – sei es zum Mountainbiken oder Wandern.

    Ebenfalls große Zustimmung – nämlich 24 Prozent der Stimmen – erhielt das Foto von Madeleine König aus Neusäß. Darauf zu sehen sind jedoch nicht die 24-Jährige und ihr Freund Marc, sondern ein Puzzle mit einem aufgemalten Maiele. Denn um einen klassischen Maibaum gestellt zu bekommen, gibt es aktuell ein enormes Hindernis: König befindet sich derzeit in einem Auslandssemester im japanischen Osaka. „Da Marc gebürtig nicht aus Bayern kommt, habe ich ihm gegenüber diese Tradition mal beiläufig erwähnt und er hat sie sich gemerkt“, erklärt König, wie es dazu kam. „So habe ich ihm ganz traditionell im Schaltjahr ein Maiele gestellt und er mir im darauffolgenden Jahr. Dass ich dieses Jahr trotz dieser großen Entfernung eines in einer anderen Form bekomme, war eine große Überraschung.“

    Maiele trotz Fernbeziehung: Wie ein Geschenk bis nach Japan kam

    Kennengelernt hat sich das Paar bei einer Veranstaltung eines Hochschulverbands – beide studierten Wirtschaftsingenieurwesen, wenn auch an verschiedenen Universitäten. Dass Ende April nun ein Päckchen nach Japan unterwegs ist, wusste König – der Inhalt war jedoch eine Überraschung. „Als es dann angekommen ist, habe ich ihn per Facetime angerufen und wir haben es gemeinsam geöffnet“, erzählt sie. Aktuell überbrücken sie die weite Distanz meist, indem sie telefonieren oder Bilder zusenden. „Natürlich ersetzt das nicht ein tägliches Sehen, aber es gibt doch das Gefühl, dass wir am Leben des anderen teilhaben“, sagt König. Im August ist zudem eine gemeinsame Reise durch Japan geplant. Und nun auch ein gemeinsames Essen in Ustersbach.

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