Der Wirtschaftsstandort Meitingen boomt. Das hat auch mit einer guten Förderung zu tun - weiter so. Ein KommentarFoto: Marcus Merk
Erst wenige Tage sind es her, da hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben ihre neueste Umfrage zur Geschäftslage und zu den Geschäftserwartungen der Mitgliedsunternehmen im Landkreis Augsburg veröffentlicht. Das Fazit: Der Landkreis bleibt Schlusslicht im Wirtschaftsraum Augsburg. Die aktuelle Geschäftslage wird zwar deutlich besser eingeschätzt als zu Jahresbeginn 2026. Problematisch bleibe jedoch, dass der Ausblick weiterhin wenig Anlass zum Optimismus bietet.
Umso wichtiger sind die guten Nachrichten, die in den vergangenen Wochen aus Meitingen gekommen sind. Nicht nur SGL verlagert seinen Firmensitz an den Lech, auch die Firma Furtak und Salvenmoser zieht auf ein Grundstück in Meitingen und Westendorf und bringt gleich noch die Aussicht auf 50 neue Arbeitsplätze mit. Beide Betriebe sind einerseits klassische Industrieunternehmen, andererseits jedoch in ihren Bereichen durchaus innovativ und mit Alleinstellungsmerkmalen - genau jene Mischung, die zum Landkreis Augsburg passt und die Mut macht für den Wirtschaftsstandort.
Was Meitingen besser macht als andere Kommunen
Was können die Kommunen in der Region machen, damit es in dieser Richtung weitergeht? Sich ein Beispiel nehmen an Meitingen. Nicht umsonst loben die Geschäftsführer von Furtak und Salvenmoser die gute Zusammenarbeit mit dem Rathaus. Gemeinsame Wege nicht mit Steinen verbauen, sondern diese aus dem Weg räumen, das ist das Gebot der Stunde in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
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