Mittlerweile laufen bei den meisten Bezirksligisten schon die Planungen für die kommende Saison an, dennoch lohnt es sich noch einmal einen Blick auf die vergangene Spielzeit zu richten. Der TSV Gersthofen sicherte sich die Meisterschaft und damit auch die Rückkehr in die Landesliga. Beim TSV Meitingen durfte man auch lange Zeit vom Aufstieg träumen, jedoch verspielte der TSV im Saisonendspurt den Aufstieg. Mit etwas Abstand blicken die Verantwortlichen der Bezirksligisten auf die Saison zurück, ziehen ein Fazit und verraten ihren Spieler und ihr Highlight der Saison.
Gersthofens Rico Kornisch: „Glaube, dass wir verdient Meister geworden sind“
TSV Gersthofen (Tabellenplatz 1, 63 Punkte).
Saisonrückblick von Abteilungsleiter Rico Kornisch: „Vor der Saison haben wir uns vorgenommen, oben mitzuspielen. Nachdem wir im September und Oktober eine gute Serie hatten haben wir in der Winterpause das Ziel der Top zwei ausgerufen. Hinter dieses Ziel hat sich der gesamte Verein gestellt und hart dafür gearbeitet. Letztlich glaube ich, dass wir verdient Meister geworden sind und den Aufstieg gepackt haben.“
Moment der Saison: „Ein besonderes Spiel war das Rückspiel gegen Neuburg im April. Da liegen wir mit 0:2 zurück und erzielen mit der letzten Aktion noch den Ausgleich. Das hat etwas mit der Mannschaft gemacht und das Selbstbewusstsein noch einmal gestärkt.“
Spieler der Saison: „Nach dieser Saison fällt es mir sehr schwer einen Spieler zu nennen. Ich würde mich für Tobias Bühler, Daniel Mrkalj und Luca Zamfir entscheiden. Alle drei haben dieses Jahr den Sprung aus unserer U19 in die erste Mannschaft geschafft und sich direkt ins Team gespielt.“
Dauerbrenner: Luca Zamfir (29 Einsätze/2610 Minuten); Adnan Muminovic (29 Einsätze/2482 Minuten); Jermaine Meilinger (28 Einsätze/2421 Minuten).
Topscorer: Fabian Bühler (24 Tore/8 Assist); Jermaine Meilinger (12 Tore/8 Assist); Aivin Emini (8 Tore/18 Assist).
Meitingens Andreas Wessig ist mit Platz vier zufrieden
TSV Meitingen (Tabellenplatz 4, 53 Punkte).
Saisonrückblick von Trainer Andreas Wessig: „Wir haben uns vor der Saison das Ziel der Top fünf gesteckt und wollten uns im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Gerade zu Beginn funktionierte das sehr gut, zur Winterpause standen wir nach einer richtig starken Serie an der Tabellenspitze. Im Frühjahr ist uns dann leider die Luft ausgegangen, das lässt sich auch mit unserem großen Verletzungspech erklären. Mit dem vierten Platz können wir zufrieden sein, auch wenn wir zwischenzeitlich von einem der ersten beiden Plätze geträumt haben.“
Moment der Saison: „Da fallen mir unsere beiden Siege gegen den Meister aus Gersthofen ein. Vor allem der Sieg in Gersthofen war ein richtig schöner Moment.“
Spieler der Saison: „Hier würde ich unseren Kapitän Simon Kewitz nennen. Er hat über die Saison hinweg eine super Entwicklung genommen und ist in allen Phasen der Saison als Anführer vorangegangen.“
Dauerbrenner: Niklas Schmitt (30 Einsätze/2700 Minuten); Simon Kewitz (30 Einsätze/2626 Minuten); Raphael Mahler (30 Einsätze/2514 Minuten).
Topscorer: Michael Meir (15 Tore/8 Assist); Mateo Duvnjak (11 Tore/4 Assist); Alexander Heider (5 Tore/8 Assist).
Horgau sichert sich den Klassenerhalt: das Team als Schlüssel zum Erfolg
Saisonrückblick von Trainer Franz Stroh: „Grundsätzlich sind wir mit der Saison sehr zufrieden. Die vielen kurzfristigen Abgänge letzten Sommer haben uns Sorgen bereitet, da wussten wir, dass der Klassenerhalt nicht einfach wird. Nach dem schlechten Auftakt in Zusmarshausen haben wir uns aber immer weiter gesteigert, die jungen Spieler haben sich entwickelt, wir sind als Team gereift und haben Punkte gesammelt. Der Teamgeist war in diesem Jahr ganz klar der Schlüssel zum Erfolg, nur so konnten wir als kleiner Verein die Klasse halten.“
Moment der Saison: „Da fallen mir direkt die Derbys ein. Unser 1:0-Sieg in Meitingen war ein schöner Moment, aber auch das 4:0 gegen Dinkelscherben hat dem Team einen enormen Schub gegeben.“
Spieler der Saison: „Felix Häberl war erneut ein sicherer und zuverlässiger Rückhalt, auch neben dem Platz. Dazu kamen seine Elfmetertore, die uns einige Punkte gesichert haben. Aber auch Lukas Raunft kann man erwähnen. In seiner ersten Bezirksligasaison hat er sich super entwickelt und war ein Schlüsselspieler für uns.“
Dauerbrenner: Felix Häberl (30 Spiele/2700 Minuten); Maximilian Wurm (29 Spiele/2610 Minuten); Lukas Raunft (27 Spiele/2365 Minuten).
Topscorer: Philip Meitinger (6 Tore/6 Assist); Felix Eberle (5 Tore/6 Assist); Fabian Tögel (4 Tore/3 Assist).
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