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Tischtennis: Langweid verliert erneut

Tischtennis

Nächster Rückschlag für den TTC Langweid

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    Yang Ting war gegen Offenburg eine der besseren Langweiderinnen.
    Yang Ting war gegen Offenburg eine der besseren Langweiderinnen. Foto: Andreas Lode (Archivbild)

    Das starkersatzgeschwächte Langweider Damenteam verliert auch wegen großer Personalsorgen mit 6:3 gegen den bereits feststehenden Absteiger Offenburg. Für die Absteiger, war der Sieg im letzten Saisonspiel und letzten Spiel in der zweiten Liga gegen den Tabellendritten, der mit dem Ziel Aufstieg in Saison gestartet war, ein versöhnlicher Abschied. Für Langweid, das stark ersatzgeschwächt angetreten war, war die Niederlage allerdings keine allzu große Enttäuschung.

    Denn ohne die verhinderte Spitzenspielerin Aleksandra Bokova und ohne Vita Venckute musste man mit der Niederlage rechnen. Die Jugendspielerinnen Vanda Vanisova, Nummer drei der TTCL-Zweiten, und Romy Steffen, Nummer eins des dritten Damenteams, sind noch nicht spielstark genug für die zweite Bundesliga. die Buli II noch nicht haben können und Nicht die Niederlage gegen Offenburg war die große Enttäuschung, sondern eine andere im Saisonverlauf.

    Die unnötige 4:6-Niederlage im zweiten Rückrundenspiel gegen Engelbostel war ein Schlüsselspiel für den verlorenen Aufstieg. Engelborstel hat als Tabellenführer angekündigt, aufsteigen zu wollen. Damit war die Hoffnung, mit Tabellenplatz zwei aufsteigen zu können, dahin. Doch das war nicht der einzige Rückschlag.

    Der überraschende Weggang von Spitzenspielerin Veronika Matiunina zur Rückrunde zum amtierenden Deutschen Meister war ein zu großer Rückschlag für Langweid auf dem Weg zum Ziel Aufstieg. Die berechtigte Befürchtung der Vereinsverantwortlichen, ohne Zugang einer guten Spielerin, wenn auch nicht als gleichwertigen Ersatz für Matiunina, in Abstiegsgefahr zu geraten, hat sich in Spielen, in denen Aleksandra Bokova fehlte, durch mehrere Niederlagen bestätigt.

    Die Badenser konnte ihre Chance gegen die ersatzgeschwächten bayerischen Schwaben nutzen. Die 2:0 Führung nach den Doppeln stärkte die Zuversicht der Offenburgerinnen und deren Motivation. Langweid stand dagegen fast schon aussichtslos mit dem Rücken zur Wand. Beim Langweider Team konnte mit Spielerinnen unterschiedlicher Spielweise und Spielstärke kein Doppel gebildet werden, das uneingespielt Aussicht auf Erfolg gehabt hätte.

    Dem Erfolg nahe kam das Duo Yang Ting/Vanda Vanisova. Licht- und Schattenseiten wechselten jedoch zu sehr. Am Ende stand die Niederlage mit 7:11 im Entscheidungssatz. Etwas Hoffnung kam im Langeeider Lager mit dem glatten 3:0 Sieg von Yang Ting gegen Jana Kirner und mit dem starken Auftritt von Melanie Merk gegen Offenburgs Spitzenspielerin Anja Farladanska, die im Vorjahr bei Langweid gespielt hatte, auf. Der Ausgang des Spiels war bis zum letzten Ballwechsel offen. Das bittere Ende der Begegnung für die junge Langweiderin war das 10:12 im Entscheidungssatz. Die Hoffnungen Langweids schwanden damit mit Blick auf die weiteren Begegnungen. Von einem weiteren Sieg von Yang Ting konnte Coach Vladimir Kaprov, der Cennet Durgun vertrat, ausgehen. Hoffnung auf ein mögliches 5:5 sah er noch in einen Sieg von Melanie Merk gegen Jana Kirner im Spiel zwei gegen zwei. Merk musste Ihrer Gegnerin nach dem 8:11 Entscheidungssatz zum Sieg gratulieren. Romy Steffen und Vanda wehrten sich tapfer, aber vergeblich. (jug)

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