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Augsburg
26.01.2021

Augsburg setzt sich höhere Ziele beim Klimaschutz

In Augsburg soll künftig weniger CO₂ entstehen. Um das Ziel zu erreichen, wird sich auch beim Strommix etwas tun müssen.
Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

Plus Der Umweltausschuss des Augsburger Stadtrats legt sich auf ein CO₂-Restbudget von 9,7 Millionen Tonnen fest. Es gibt eine Gegenstimme.

Der Umweltausschuss des Stadtrats hat am Montag mit großer Mehrheit beschlossen, dass sich die Stadt das Ziel setzt, den zukünftigen CO2-Ausstoß in Augsburg von jetzt an bis in alle Zukunft auf insgesamt 9,7 Millionen Tonnen zu beschränken. Dies würde bei der jetzigen Kohlendioxid-Emission von 2,4 Millionen Tonnen jährlich bedeuten, dass Industrie, Gewerbe, Haushalte und Verkehr in etwa vier Jahren kaum noch CO2 produzieren dürfen. Das sei nicht realistisch, und darum müsse die Stadt schnellstmöglich Reduktionen erzielen, um auf diese Weise Zeit zu gewinnen, sagt Umweltrefent Reiner Erben (Grüne). "Aber diese Entscheidungen müssen wir jetzt treffen", so Erben. "Wenn wir jetzt nicht anfangen, wird es in den kommenden Jahren immer drängender und wahrscheinlich auch teurer."

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26.01.2021

>> Dies würde bei der jetzigen Kohlendioxid-Emission von 2,4 Millionen Tonnen jährlich bedeuten, dass Industrie, Gewerbe, Haushalte und Verkehr in etwa vier Jahren kaum noch CO2 produzieren dürfen. <<

Na klar, alle Augsburger Wohngebäude werden innerhalb der nächsten 4 Jahre in Passivhäuser umgebaut. Nebenbei fahren alle Augsburger dann CO2-freie Autos oder erfreuen sich über 1,3 Kilometer gebaute Tramstrecke. Ein weitgehender Abbau von Industrie und weniger Arbeitsplätze tun dem CO2-Budget auch gut. Prima, dass weniger Menschen nach nach Augsburg fahren, weil nach Corona Konsum und Kultur auch CO2 konform reduziert ist.

Seriöse Politik würde konkrete Maßnahmen beschließen! Einziger Zweck eines solchen Ziels ist ein mit den Jahren steigender Alarmismus, der die Fähigkeiten für reale Maßnahmen sprengt.

Das Abstimmungsverhalten der kommunalen CSU wirkt in Anbetracht eines von der CSU mitgetragenen Kohleausstieges 2038 nur noch absurd.

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