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Augsburg: Bund der Steuerzahler kritisiert Kostenexplosion bei Staatstheater

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Bund der Steuerzahler kritisiert Kostenexplosion bei Staatstheater

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    Ein Millionenprojekt, das sich weiter verteuert: Die Sanierung des Staatstheaters Augsburg.
    Ein Millionenprojekt, das sich weiter verteuert: Die Sanierung des Staatstheaters Augsburg. Foto: Klaus Rainer Krieger

    Der Bund der Steuerzahler kritisiert die millionenschwere Kostensteigerung beim Augsburger Staatstheater scharf. Diese könnte nur auf eine "miserable Planung" zurückzuführen sein, sagte Bayerns Steuerzahlerpräsident Rolf von Hohenhau. Die Stadt Augsburg hatte jüngst bekanntgegeben, dass sich die einstmals für 186 Millionen Euro geplante Generalsanierung des Theaters auf bis zu etwa 320 Millionen Euro verteuern könnte. Das Projekt sei nun ein Fall für das Steuerverschwendungs-Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes, kündigte Hohenhau an.

    Rolf Baron von Hohenhau ist Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern.
    Rolf Baron von Hohenhau ist Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern. Foto: Hieronymus Schneider (Archiv)

    Hohenhau zum Augsburger Staatstheater: "Wird doppelt so teuer wie geplant"

    Er schließt nicht aus, dass auch die 320 Millionen nicht reichen. "Es wird doppelt so teuer wie es geplant war", sagte der Steuerzahlerpräsident. Hohenhau war selbst für die CSU im Augsburger Stadtrat, als dort das Projekt mit Baukosten von 186 Millionen Euro beschlossen wurde. Damals sei eine Risikoreserve von 20 Millionen eingeplant worden, sagte er. "Bevor der erste Stein gelegt wurde, war die Reserve schon weg." Ein privater Bauherr wäre pleite, wenn er so planen würde. "Das kann nicht normal sein", kritisierte Hohenhau. (dpa)

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