In den Bürgerbüros muss derzeit mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Wie die Stadt mitteilt, steigt die Zahl der Termine im Frühjahr etwa im Bereich der KfZ-Zulassungen spürbar an. Aufgrund der gelockerten Pandemieregelungen zu Reisemöglichkeiten sei zudem eine erheblich stärkere Nachfrage nach Neuausstellungen von Reisepässen und Ausweisdokumenten zu verzeichnen.
Rund 900 Termine pro Tag in den Augsburger Bürgerbüros
Aktuell können in den Bürgerbüros täglich 900 Anliegen in einem persönlichen Termin bearbeitet werden. Dies sei soviel wie vor der Pandemie, heißt es. Alle Büros in den Stadtteilen Haunstetten, Hochzoll, Lechhausen, Kriegshaber und in der Stadtmitte (Blaue Kappe) sind geöffnet und können nach vorheriger Terminvereinbarung aufgesucht werden. Laut Stadt übersteigen jedoch derzeit die Terminanfragen die verfügbaren Termine. Deshalb gebe es längere Vorlaufzeiten. Ordnungsreferent Frank Pintsch bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass momentan die Kapazitätsgrenzen erreicht seien. Er erinnert daran, dass die Stadtverwaltung auch während der Pandemie alle notwendigen Leistungen der Daseinsvorsorge habe aufrechterhalten können. „Auch der starke Ausbau der digitalen Leistungen hat erheblich dazu beigetragen, den Bürgerservice weiterhin gut anbieten zu können. Das System mit Terminvereinbarungen hat sich bewährt und wird auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Verbesserung gelobt.“
Spätestens nach dem Ende der Pfingstferien rechnet das Bürgeramt wieder mit einer spürbaren Verkürzung der Terminvorlaufzeiten. (bau, AZ)
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