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Augsburg
02.11.2020

Prozess um mutmaßliches Buskartell steht wegen Corona vor dem Aus

Gab es in der Busbranche Absprachen zulasten des Augsburger Verkehrsverbunds? Ein Prozess, der das klären soll, steht vor dem Aus.
Foto: Michael Hochgemuth (Symbolfoto)

Plus Der Kartell-Prozess in Augsburg gegen sechs Chefs von Busfirmen droht erst mal zu platzen. Die Vorwürfe der Anklage bleiben, aber die Corona-Zahlen sind zu stark gestiegen.

Der Prozess um das mutmaßliche Buskartell vor dem Augsburger Landgericht steht vor dem Aus. Weil die Corona-Zahlen zuletzt stark gestiegen sind, bleibt den Richtern wohl nichts anderes übrig, als das Verfahren länger zu pausieren oder auszusetzen. Angeklagt sind sechs Busunternehmer, denen vorgeworfen wird, den Wettbewerb im öffentlichen Nahverkehr in der Region durch Absprachen behindert zu haben. Vier der sechs angeklagten Firmenchefs sind älter als 70 und gehören damit zur Risikogruppe, die bei einer Infektion mit besonders schweren Folgen rechnen muss.

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