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Augsburg
13.03.2021

Villa im Augsburger Thelottviertel wird wohl ab Montag abgerissen

Vor der Villa in der Augsburger Perzheimstraße stehen Halteverbotsschilder. Womöglich sind sie der Vorbote für den Abriss.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Für die Villa im Thelottviertel ist ab Montag der Abriss angemeldet. Die Stadt Augsburg ist davon nicht begeistert, sieht aber wenig Möglichkeiten zum Eingreifen.

Die Villa in der Perzheimstraße im Thelottviertel wird womöglich ab kommender Woche abgerissen. Darauf weisen temporäre Halteverbotsschilder vor dem Gebäude hin, wobei diese nur für drei Tage gelten sollen. Der Eigentümer, der zuletzt erklärte, eine Sanierung anzustreben und einen Abriss nicht mehr zu verfolgen, war für unsere Redaktion trotz mehrfacher Kontaktierungsversuche nicht erreichbar. Wie die Bauverwaltung am Donnerstagabend im Bauausschuss des Stadtrats erläuterte, sei, nachdem der Abriss schon vor einem halben Jahr angezeigt worden war, nun eine entsprechende Mitteilung zum Start ab 15. März im Bauordnungsamt eingegangen. "Es gibt keine rechtliche Möglichkeit, das zu verhindern", so Peter Sterz, Leiter des Bauordnungsamtes.

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Die Diskussion ist geschlossen.

13.03.2021

Die Rechtslage ist ganz offensichtlich eindeutig. Der Aufschrei kommt daher deutlich zu spät.
Die jetzt eine Initiative gründen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen egoistisch und in Teilen heuchlerisch zu wirken, da sie selbst im Vorfeld keinerlei Initiative gezeigt haben.

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13.03.2021

Jeder, der das Gebäude gerne erhalten würde, hätte das Haus ja auch selbst kaufen und dann entsprechend verfahren können. Ich frag mich, wo die, die jetzt am lautesten schreien, denn alle beim Verkauf waren...im Urlaub? Ist aber das gleiche wie bei FFF ..... der Großteil derer, die da groß aufschwätzen, haben in Ihrem Leben noch nie was gerissen ......

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13.03.2021

Erzählen Sie uns doch wo der Verkauf, für die Allgemeinheit ersichtlich gewesen ist. Darüber hinaus wurden beim Verkauf, so wie es zu lesen ist, andere Modalitäten vereinbart als die die sich jetzt ergeben haben. Dass ein "Neubau" mehr Geld in die Tasche(n) spült ist zwar nicht verwerflich aber zumindest insofern fragwürdig, als bei Verkauf allem Anschein nach andere Vorgaben gemacht wurden (Erhalt des Gebäudes).

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13.03.2021

Diese Woche war ein Leserbrief in der AA, in der die Schreiber sehr zurecht nach einer Stellungnahme der Arno-Buchegger-Stiftung fragten.

Diese wurde 1983 vom Architekt und Mitbegründer der Gartenstadt Thelottviertel ins Leben gerufen und ihr Stiftungszweck liest sich wie folgt:

>>Nach der Satzung und dem Stifterwillen ist Zweck der Stiftung die Förderung von Kunst und Kultur, des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes, sowie die Erhaltung Alt-Augsburger Kulturdenkmale.<<

In diesem Fall ist ein markantes, noch in ordentlichem Zustand befindliches, hüsches Haus des Stifters, das es leider nicht in den Rang eines Baudenkmals geschafft hat, vom Abriss bedroht und von der Stiftung hört man nichts?

Ist sie zu sehr mit ihrem Architekturmuseumsneubau beschäftigt? Ist sie dem Eigentümer irgendwie verpflichtet, dass sie es sich nicht erlauben kann, quer zu schießen? Jedenfalls ist es schon einigermaßen erstaunlich, dass das nun wohl so lieb- wie würdelos über die Bühne geht.

Der Stadt scheinen die Hände gebunden, aber hätte man da nicht wirklich einen Käufer finden können, der das Gebäude hätte erhalten wollen?

Mich stört, dass die Käufer alle vorgeben, Häuser sanieren zu wollen und dann, plötzlich, stellt sich heraus, dass das nur unter sehr hohen Mehrkosten möglich wäre. Wobei die Häuser, um die es geht, eben gerade gar keine Denkmäler sind, was die Sache ja gerne erst recht teuer und kompliziert werden lässt. Normalerweise klärt man das doch vorher ab.

Seltsam und schade.

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13.03.2021

Wieder eine sehr schöne Villa weniger in Augsburg. Einfach nur traurig.

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13.03.2021

>> Dem Vernehmen nach hat die Verwaltung geltend gemacht, dass man das Gebäude, das zuletzt wohl leer stand, noch auf Besiedelung mit Fledermäusen untersuchen wolle. <<

An dem Punkt wird dann jedem Eigentümer klar, dass es ohne Konflikt mit der Stadt Augsburg nicht ablaufen wird und man selbst keinerlei Zugeständnisse bringen sollte, sondern jede Rechtsposition humorlos ausspielen sollte.

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