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Augsburg
27.02.2021

Einfamilienhäuser werden in Augsburg zunehmend zur Mangelware

Auf den ehemaligen US-Kasernenarealen (hier die ehemalige Flak-Kaserne) entstanden in den vergangenen Jahren viele Einfamilienhäuser in Augsburg. Damit wird es nun ein Ende haben.
Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

Plus Um dem Wohnungsmangel zu begegnen, setzt Augsburg fast nur noch auf Mehrfamilienhäuser. Familien sollen dennoch in der Stadt gehalten werden.

In Augsburg ist die Zahl der Einfamilienhäuser, die in den vergangenen Jahren neu entstanden sind, deutlich zurückgegangen: Mit 65 Häusern, die im Jahr 2019 fertiggestellt wurden, gab es einen Tiefststand in den vergangenen zehn Jahren - neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Zum Vergleich: 2012 waren es noch 204 Einfamilienhäuser, die binnen eines Jahres fertig wurden. Der Gebäudetyp, um den zuletzt angesichts seiner schlechteren Flächen- und Ökobilanz wieder eine Diskussion aufflammte, ist bei Familien zwar beliebt, in Augsburg bei den Neubauten aber auf dem Rückzug. "Boden als nicht vermehrbare Ressource ist insbesondere in den Großstädten knapp, weshalb die Wohnform der Zukunft sicherlich in innovativen und nachhaltigen Modellen des verdichteten Wohnungsbaus liegt", teilt das Stadtplanungsamt auf Anfrage mit.

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27.02.2021

>> "Gerade bei jungen Menschen ist vermehrt das Bedürfnis festzustellen, ein Leben ohne Auto zu führen, was im innerstädtischen Bereich am einfachsten möglich ist", so das Stadtplanungsamt. <<

Das ist eine Wunschvorstellung, die von der Realität widerlegt wird.

Die Zahl der Autos nimmt in Augsburg-Stadt weiter deutlich zu.

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Die-Zahl-der-Autos-und-die-Stau-Wahrscheinlichkeit-in-Augsburg-steigen-id57581216.html

Der Anteil des ÖPNV nimmt in der Stadt mit dem Tunnel ins Nichts seit Jahren ab.

https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/verkehrsverhalten


Es gibt tatsächlich einen Trend, dass junge Menschen Führerschein und ersten Fahrzeugbesitz um ca. 2-3 Jahre später als in der Vergangenheit anstreben. Das ist teils aber auch ein Effekt längerer Ausbildungszeiten. An der grundsätzlichen Entwicklung ändert das aber nichts.

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