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Augsburg: Vorstand verlässt Washtec mit sofortiger Wirkung

Augsburg

Vorstand verlässt Washtec mit sofortiger Wirkung

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    Der Waschanlagenbauer aus Augsburg ist weltweit einer der führenden Hersteller.
    Der Waschanlagenbauer aus Augsburg ist weltweit einer der führenden Hersteller. Foto: Annette Zoepf

    Der Augsburger Waschanlagenhersteller Washtec wechselt sein Führungspersonal aus. Wie das Unternehmen mitteilt, verlässt der Vorstandsvorsitzende Volker Zimmermann, der zugleich auch Technikvorstand war, mit sofortiger Wirkung bereits zum 28. Februar das Unternehmen. Zu den Gründen gibt es keine Angaben, es geschehe in gegenseitigem Einvernehmen, heißt es kurz. Mit gleichen Worten wird zudem das Ausscheiden von Vorstandsmitglied Karoline Kalb zum Jahresende angekündigt. Sie wird ihren zum 31. Dezember auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

    Von Kuka über Bosch Rexroth zu Washtec

    Dafür kommt mit Ralf Koeppe spätestens zum 1. Juli ein in Augsburg bekannter Kopf zu Washtec. Der 53-Jährige war Mitglied der Geschäftsleitung der Kuka Laboratories GmbH und ab 2014 in verschiedenen Führungspositionen bei Bosch Rexroth tätig. Er übernimmt bei Washtec den Posten des Technikvorstands. Einen neuen Vorstandsvorsitzenden soll es dagegen vorerst nicht geben. Die Aufgaben von Karoline Kalb wird Finanzvorstand Axel Jaeger übernehmen.

    Washtec steigert Umsatz 2018 erneut

    Das Personalkarussell bei Washtec dreht sich damit schnell und vor allem erneut. Bereits in den vergangenen Jahren hat es an der Spitze des Unternehmens häufige Wechsel gegeben. Zuletzt löste 2018 Axel Jaeger seinen Vorgänger als Finanzvorstand ab. Kalb und Zimmermann waren 2015 bei dem Waschanlagenhersteller im Vorstand eingestiegen. Seither hat sich Washtec nach schwierigen Zeiten zurück in die Erfolgsspur gebracht. 2017 feierte man das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte. In 2018 konnte der Umsatz ersten Zahlen nach noch einmal gesteigert werden. Er liegt bei 435 Millionen Euro (2017: 425 Mio. Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern fällt dagegen mit 51,5 Millionen etwas geringer aus, als 2017 (52,2 Mio. Euro)

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