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Kommentar: Blühwiesen: So wird es mehr als ein Trend

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Blühwiesen: So wird es mehr als ein Trend

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    Seit dem Bienen-Volksbegehren bemühen sich viele Landwirte und Firmen darum, Blühwiesen anzulegen. Hilfe bekommen sie von Paten. Auch in Augsburg, hier in Lechhausen, läuft das bislang gut, von den Insekten werden die Blühwiesen auch angenommen.
    Seit dem Bienen-Volksbegehren bemühen sich viele Landwirte und Firmen darum, Blühwiesen anzulegen. Hilfe bekommen sie von Paten. Auch in Augsburg, hier in Lechhausen, läuft das bislang gut, von den Insekten werden die Blühwiesen auch angenommen. Foto: Silvio Wyszengrad

    Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat in Augsburg etwas ausgelöst: Bislang waren es vor allem Naturschützer, die mehr Blühwiesen für Insekten in der Stadt forderten. Nun ist daraus eine breite Bewegung in der Bevölkerung für mehr Artenschutz geworden. Viele Bürger und Hausgemeinschaften, Landwirte, Unternehmen und sogar die Universität machen mit. Sie alle sind aktiv geworden, um Blumenwiesen für Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere bedrohte Insekten anzulegen. Diese Mitmach-Stimmung sollte auch die städtische Umweltverwaltung nutzen.

    Denn es geht darum, alle diese Aktivitäten zu vernetzen und zu verstetigen, damit sie eine nachhaltige Wirkung entfalten können. Augsburg könnte sich an die Spitze der Bewegung setzen und die biologische Vielfalt in der Stadt zu einem Schwerpunkt machen. Ansätze dafür gibt es, aber noch fehlt der echte Schwung, um eine Vorreiterrolle in Bayern und Deutschland zu spielen. Dabei war die Chance noch nie so groß, aus einem eher spontanen Trend in der Bürgerschaft ein breit aufgestelltes dauerhaftes Projekt für die Natur vor unseren Haustüren zu machen.

    Lesen Sie dazu auch den Artikel: Blühen Augsburgs Bienenweiden nur diesen Sommer?

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