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Augsburgs Gesundheitsreferent muss an Format gewinnen

Kommentar Von Nicole Prestle
03.11.2020

Plus Reiner Erben (Grüne) hat das Augsburger Gesundheitswesen im Mai als Referent übernommen. Er ist fleißig und fachlich kompetent, doch ein Krisenmanager ist er nicht.

Es gab einige organisatorische Umstrukturierungen, als Eva Weber im Mai ihr Amt als Oberbürgermeisterin in Augsburg antrat. Eine war, das Gesundheitswesen vom Ordnungs- ins Umweltreferat zu verlegen - und damit ins Aufgabengebiet von Grünen-Politiker Reiner Erben. Im Frühjahr sorgte dies nicht weiter für Aufsehen. Gesundheit und Umwelt sind auch in anderen Städten in einem Ressort vereint. Nun, auf dem Höhepunkt der Corona-Krise, muss man sich fragen, ob diese Entscheidung wirklich so gut war. Reiner Erben mag fachlich kompetent und fleißig sein - ein Krisenmanager ist er nicht.

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.11.2020

Hier geht es nicht um Format oder Beliebtheit sondern um die Abwendung einer Gesundheitskatastrophe. Selbst eine Maskenpflicht in der gesamten Stadt würde da nicht viel retten. Augsburg ist mit der vermuteten Inzidenz von über 3000 traurige Spitze in Deutschland.
Es wird in zwei oder drei Wochen eine bisher nicht erlebte Zahl an schweren Fällen in Augsburg geben. Wo sollen diese Menschen behandelt und gepflegt werden?

Die politische Situation heute ist: Das Gesundheitsamt kapituliert und rechnet mit 2 Infizierten je 100 Einwohner, aber es gibt keine Konsequenzen. Bei dieser Ausbreitung ist ein Pseudo-Lockdown nicht mehr ausreichend, alle nicht unbedingt notwendigen Termine, Besorgungen und Fahrten müssten sofort verboten werden. Selbst dann würden die offiziellen Fallzahlen in den kommenden Tagen noch immens ansteigen!
Die Ferien müssten verlängert, Kitas auf Notbetreuung umgestellt werden. Jetzt rächt sich, dass die Empfehlungen des RKI für Schulen ab Inzidenz 50 nicht rechtzeitig umgesetzt wurden.

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