Vor über zwei Jahren gingen die Augsburger Klimaschützer erstmals auf die Straße. Damals wurden sie von vielen Menschen belächelt und als Schulschwänzer deklariert. Denn das sei doch der eigentliche Grund, warum sich die jungen Menschen überhaupt engagierten, wurde ihnen vielfach unterstellt. Zwei Jahre später gehen in Augsburg immer noch junge Menschen – samt ihren inzwischen zahlreichen älteren Unterstützern – auf die Straße und fordern mehr Klimaschutz, mehr Maßnahmen und weniger Versprechungen.
Klimaaktivisten protestieren seit zwei Jahren in Augsburg
Ihre Hartnäckigkeit ist ihr größter Trumpf. Wer dachte, ihre Bemühungen wären eine Eintagsfliege, hat sich getäuscht. Sie legen einen Finger in die Wunden von Politik, Wirtschaft und Verwaltung, die zwar Ziele formulieren, diese aber nicht immer gewissenhaft verfolgen. Sie haben globale Ziele, wie die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens, genauso im Blick wie die Herausforderungen vor der eigenen Haustür. Die Augsburger Klimaaktivisten werden nicht müde, um etwa Verbesserungen bei der Umsetzung des Projekts Fahrradstadt einzufordern oder konkrete Maßnahmen bei der Einsparung von Treibhausgasemissionen in ihrer Heimatstadt. Vor allem auch durch ihren Einsatz für Augsburger Themen haben sie sich Gehör in der Politik verschafft. Ein Erfolg, den sie sich hart erarbeitet haben.
Sie bekommen nach wie vor Zulauf von neuen Sympathisanten und Unterstützern. Ein Zeichen, dass das Thema Klima die Menschen beschäftigt, bewegt und sie nach wie vor Handlungsbedarf sehen.
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