Startseite
Icon Pfeil nach unten
Augsburg
Icon Pfeil nach unten

Aktion bei Everllence in Augsburg: 30.000 Euro-Spende bei Gehältern der Beschäftigten "gekürzt"

Augsburg

Augsburger Firma Everllence spendet 30.000 Euro: Geld wurde vorher bei Gehältern "gekürzt"

  • |
  • |
  • |
  • |
    Everllence hat 30.000 Euro an vier lokale Hilfsorganisationen gespendet. Die Spendenübergabe fand im im MAN-Museum statt.
    Everllence hat 30.000 Euro an vier lokale Hilfsorganisationen gespendet. Die Spendenübergabe fand im im MAN-Museum statt. Foto: Everllence

    Das Augsburger Unternehmen Everllence hat 30.000 Euro an lokale Hilfsorganisationen gespendet. Das Geld ist vorher bei den Gehältern der Beschäftigten freiwillig „gekürzt“ worden. Was dahintersteckt und warum auch die Mitarbeiter von dieser Aktion profitieren können.

    Die Everllence-Betriebsratsvorsitzende Astrid Kluge und ihr Stellvertreter Uwe Johann übergaben im MAN-Museum die Spendensumme von 30.000 Euro zu gleichen Teilen an die Hilfsvereine Tafel Augsburg e.V., den Förderverein Wärmestube Augsburg e.V., das Frauenhaus der AWO Augsburg und das Engagement der „Red-White Glammhogga“ aus Gablingen für krebskranke Kinder. Gekommen ist das Geld von den Beschäftigten des Unternehmens. Mitarbeitende an allen deutschen Everllence-Standorten beteiligten sich freiwillig, indem sie bei der Gehaltsauszahlung auf den Cent-Betrag über der vollen Euro-Summe ihres monatlichen Nettogehalts verzichteten. Ursprünglich war diese Aktion gar nicht für externe Einrichtungen, sondern für Beschäftigte im Haus gedacht.

    Rest-Cent-Initiative: Mitarbeiter unterstützen sich und externe Hilfsorganisationen

    Der Everllence-Betriebsrat rief die sogenannte Rest-Cent-Initiative nach der Hochwasserkatastrophe am Standort Deggendorf im Jahr 2013 ins Leben, seit 2020 ist sie dauerhaft etabliert. Die gesammelten Beträge fließen auf ein separates Konto und stehen für Unterstützungsmaßnahmen bereit. Ziel ist es, vor allem Mitarbeitenden und Angehörigen in Katastrophenlagen schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe zu ermöglichen – zuletzt etwa 2024 nach den Hochwasserereignissen im Raum Augsburg.

    Sobald eine Gesamtsumme erreicht ist, bauen die Standorte die Mittel ab und setzen sie gezielt für regionale Organisationen ein. Über die Verwendung entscheidet eine standortübergreifende Kommission aus Vertreterinnen und Vertretern des Betriebsrats und des Arbeitgebers. „Die freiwilligen Cent-Spenden unserer Mitarbeitenden zeigen, wie viel man gemeinsam auch mit kleinen Beträgen erreichen kann“, so Astrid Kluge.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren