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Apotheken-Streik Augsburg: Warum viele trotz Protest öffnen

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„Vor Ärger kein Auge zugetan“: Warum Augsburg beim Apotheken-Streik aus der Reihe tanzt

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    Claudia Fechner betreibt die Pelikan-Apotheke in Augsburg. Sie liebt ihren Beruf. Und doch sagt sie angesichts der Rahmenbedingungen: Wir können nicht mehr.
    Claudia Fechner betreibt die Pelikan-Apotheke in Augsburg. Sie liebt ihren Beruf. Und doch sagt sie angesichts der Rahmenbedingungen: Wir können nicht mehr. Foto: Michael Hörmann (Archivbild)

    Im ganzen Land treten die Apotheken am Montag in den Streik, um für eine bessere Vergütung zu demonstrieren. Seit Tagen werden Kunden darauf hingewiesen, man solle sich rechtzeitig mit Medikamenten eindecken, weil in vielen Städten und Landkreisen sonst nur die wenigen Notdienstapotheken bleiben. In Augsburg aber gestaltet sich die Lage etwas anders. Denn dort werden viele Apotheken auch am Montag geöffnet haben. Claudia Fechner von der Pelikan-Apotheke in der Jakober Vorstadt hätte gerne geschlossen und ein Zeichen gesetzt. Und trotzdem wird sie am Montag öffnen. „In Augsburg macht so gut wie niemand mit und ich kann es mir einfach nicht leisten zuzumachen, wenn meine Nachbarapotheken alle geöffnet haben“, sagt sie.

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