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Augsburg: Das Wetter passt am Samstag für den Plärrerumzug

Augsburg

Das Wetter passt am Samstag für den Plärrerumzug

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    Tausende Zuschauer verfolgten am Samstag den Plärrerumzug.
    Tausende Zuschauer verfolgten am Samstag den Plärrerumzug. Foto: Michael Hörmann

    Der bange Blick galt den Wetterprognosen: Passt das Wetter am Samstagmittag für den traditionellen Plärrerumzug durch Augsburgs Innenstadt? Oder geht's für die Teilnehmer im Regen in Richtung Festgelände? Teilnehmer und Zuschauer blieben trocken. Es war zur Mittagszeit sonnig. Allerdings waren für den Abend dann starke Regenfälle angesagt. Der Herbstplärrer war am Freitagabend eröffnet worden. Am Eröffnungstag spielte das Wetter lange Zeit mit. Beim traditionellen Feuerwerk blieb es trocken. Der Regen setzte dann gegen 23 Uhr ein, als die Volksfestbesucher ohnehin den Heimweg antraten. 

    Andreas Schlachta organisiert den Plärrerumzug.
    Andreas Schlachta organisiert den Plärrerumzug. Foto: Michael Hörmann

    Der Plärrerumzug findet stets am Tag nach der Volksfesteröffnung statt. Dieses Jahr waren mehr als 2300 Teilnehmer angemeldet. Es ist eine Rekordbeteiligung. Die Teilnehmer stellten sich ab dem Vormittag in der Maximilianstraße auf. Organisiert wird der Umzug seit einigen Jahren von Andreas Schlachta. Er ist mitverantwortlich, dass die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Dieses Jahr war die Auflage, dass zwei Ordner eine Kutsche oder einen Wagen begleiten mussten. Vier Ordner waren es, wenn Bonbons von den Fahrzeugen geworfen wurden. 

    Wegen des Umzugs gab es ein erhöhtes Polizeiaufgebot in der Innenstadt. Zu den Gästen am Umzug gehörte Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Sein Stellvertreter, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), sagte seine Teilnahme kurzfristig ab.Aiwanger steht politisch unter Druck, weil er als Schüler ein antisemitisches Pamphlet geschrieben haben soll. Aiwanger bestreitet, der Urheber zu sein. 

    Zur Mittagszeit wurde es auf der Maximilianstraße eng. Immer mehr Teilnehmer des Umzugs rückten an. Einige hatten sich zuvor in Lokalen noch gestärkt. Zur Mittagszeit traf Ministerpräsident Markus Söder ein. Er wurde von Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) in Empfang genommen. Gemeinsam begrüßte man Teilnehmer und Zuschauer. Söder ließ sich wiederholt für Selfies fotografieren. Vor der Abfahrt gab es noch etwas Sonnencreme, denn die Sonne brannte.

    In der Innenstadt kam es wegen des Umzugs zu erheblichen Verkehrsbehinderungen

    Pünktlich setzte sich der Zug in Bewegung. In der Fuggerstraße standen mehrere Demonstranten vom Klimacamp. Sie forderten mehr Bäume in der Innenstadt. Adressat dieser Botschaft war auch Söder. Mehrere Polizeibeamte schirmten die Demonstranten vom Plärrerzug ab. 

    In der Innenstadt kam es wegen des Umzugs zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Stadt hatte frühzeitig darauf verwiesen. 

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