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Augsburg: Neue Gedenktafel erinnert an die Schicksale von 66 jüdischen Mitbürgern

Augsburg

Neue Gedenktafel erinnert an die Schicksale von 66 jüdischen Mitbürgern

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    Oberbürgermeisterin Eva Weber enthüllte eine Gedenktafel an der Wand des Gebäudes Hallstraße 14 im Beisein von Hubert, Stefan und Wolfgang Witty sowie Miriam Friedmann und Alfred Hausmann (von links).
    Oberbürgermeisterin Eva Weber enthüllte eine Gedenktafel an der Wand des Gebäudes Hallstraße 14 im Beisein von Hubert, Stefan und Wolfgang Witty sowie Miriam Friedmann und Alfred Hausmann (von links). Foto: Peter Fastl

    In dem Gebäude Hallstraße 14 lebten zwischen 1939 und 1943 zahlreiche Jüdinnen und Juden auf engstem Raum zusammen. Sie warteten auf ihre Deportation nach Auschwitz, wo sie ermordet wurden. Jetzt erinnert eine Gedenktafel an der Hauswand an das Schicksal dieser Menschen. Für die Augsburgerin Miriam Friedmann ist das Sichtbarmachen dieses dunklen Kapitels wichtig. Ihre Großeltern mütterlicherseits lebten in dem Haus, bis sie abgeholt wurden und im Konzentrationslager umgebracht wurden. "Sie wurden wie Abfall entsorgt."

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