In dem Gebäude Hallstraße 14 lebten zwischen 1939 und 1943 zahlreiche Jüdinnen und Juden auf engstem Raum zusammen. Sie warteten auf ihre Deportation nach Auschwitz, wo sie ermordet wurden. Jetzt erinnert eine Gedenktafel an der Hauswand an das Schicksal dieser Menschen. Für die Augsburgerin Miriam Friedmann ist das Sichtbarmachen dieses dunklen Kapitels wichtig. Ihre Großeltern mütterlicherseits lebten in dem Haus, bis sie abgeholt wurden und im Konzentrationslager umgebracht wurden. "Sie wurden wie Abfall entsorgt."
Augsburg