Die Augsburgerin Maria Aechter kam im Juli 1944 körperlich gesund in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren und starb dort nach kurzem Aufenthalt. Vermutlich wurde sie durch Elektroschocks zu Tode misshandelt. 78 Jahre später gedenkt Klaus Ranner seiner Großtante Maria. Mithilfe des Initiativkreises "Stolpersteine für Augsburg und Umgebung" wurden am Mittwoch zum zwölften Mal sogenannte Stolpersteine verlegt, auch für Maria Aechter. Neben ihrem Schicksal wird in verschiedenen Augsburger Stadtteilen nun auch an Johann Schweymaier, Karolina Weikhart und Eustachius Pentenrieder erinnert. Die Stolpersteine wurden jeweils vor den letzten frei gewählten Wohnsitzen der NS-Opfer verlegt. Klaus Ranner bedeutet der Stolperstein für seine Großtante viel.
Augsburg