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Augsburg: Behindert und ermordet: Neue Stolpersteine erinnern an Augsburger NS-Opfer

Augsburg

Behindert und ermordet: Neue Stolpersteine erinnern an Augsburger NS-Opfer

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    In der Donauwörther Straße erinnert seit dieser Woche ein Stolperstein an Werner Fischer. Er wurde als 13-Jähriger von den Nationalsozialisten ermordet.
    In der Donauwörther Straße erinnert seit dieser Woche ein Stolperstein an Werner Fischer. Er wurde als 13-Jähriger von den Nationalsozialisten ermordet. Foto: Silvio Wyszengrad

    11750. Diese Nummer bekommt Werner Fischer, als er im November 1940 mit 13 Jahren in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren gebracht wird. Es ist eine Zwangsverlegung, angeordnet im Rahmen der "Euthanasie-Aktion", die die Nationalsozialisten im Herbst 1939 gestartet haben. Seit seiner Geburt in Augsburg ist Werner körperlich und geistig behindert, einen Großteil seines Lebens hat er in Ursberg verbracht. Doch in solch karitativen Anstalten ist nun kein Platz mehr für Menschen wie ihn. Das NS-Regime "sammelt" Behinderte Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre in Kaufbeuren, um sie zu töten. Werner Fischer bleiben nach seiner Verlegung noch knapp sieben Monate zu leben, bis er in Hartheim bei Linz mit Gas ermordet wird.

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