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Debatte um Zoo-Schließung in Augsburg ist ein Vorbote des Wahlkampfes

Kommentar

Debatte um Zoo-Schließung ist ein Vorbote des Wahlkampfes

Jan Kandzora
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    Die Grüne Jugend fordert, den Zoo Augsburg bis 2040 in seiner bisherigen Form zu schließen. Der Vorschlag polarisiert.
    Die Grüne Jugend fordert, den Zoo Augsburg bis 2040 in seiner bisherigen Form zu schließen. Der Vorschlag polarisiert. Foto: Bernhard Weizenegger

    Man kann die Aufregung um die im Kern ja absehbar konsequenzlose Forderung der Grünen Jugend übertrieben finden, den Zoo in Augsburg bis 2040 in eine „moderne Bildungseinrichtung für Tier- und Naturschutz zu transformieren“, wie es heißt, faktisch also abzuwickeln. Niemals wird es so kommen, und das ist vermutlich jedem klar, der sich zu dem Thema äußert, inklusive der Grünen Jugend. Aber gut: Eine politische Jugendorganisation geht mit einer steilen These in die Öffentlichkeit, andere politische Fraktionen watschen sie dafür ab – der Ablauf ist nun mal eine Art Ritual des (kommunal-)politischen Geschäftes. Dass die SPD indes in der Angelegenheit ein Bekenntnis des grünen Umweltreferenten für den Erhalt des Zoos einfordert, das dieser dann auch prompt liefert, darf man getrost als Wahlkampfgeplänkel verbuchen.

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