Immer wieder waren bereits angesetzte Termine verschoben worden. Und auch diesmal soll Julian K. mit allerlei juristischen Kniffen versucht haben, die Zwangsversteigerung seiner Millionenvilla mindestens zu verzögern. Doch an diesem Mittwochmorgen, 9 Uhr, nahmen die Dinge im Sitzungssaal 101 des Justizgebäudes Am Alten Einlaß in Augsburg ihren Lauf. Die Villa des dubiosen Bauunternehmers, der hinter zahlreichen Bauruinen im Raum Augsburg steht, ist nun nicht mehr sein Eigentum. Für seine zahlreichen Gläubiger ist dies nur ein kleiner Schritt – zumal auch Vorgänge rund um die Zwangsversteigerung einmal mehr Fragen aufwerfen.
Augsburg
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