Bekanntlich wird in Augsburg gerne mal gegrantelt. Dass die Augsburgerinnen und Augsburger mit einer mürrischen Grundstimmung durch die Welt laufen, ist ein beliebtes – und manchmal zutreffendes – Vorurteil. Und auch im Rahmen unseres Projektes im Vorfeld der Kommunalwahl, bei dem wir uns in sieben Stadtteilen bei den Menschen umgehört haben, wurde ein wenig gegrantelt: über die verteuerte Sanierung des Staatstheaters, die plötzliche Schließung der Freilichtbühne, über teuren Wohnraum und laute Nachtschwärmer. Vieles war konstruktiv, anderes weniger, aber eines waren die Gespräche nie: einseitig. Denn die Augsburger können nicht nur granteln, wie sie mit ihren positiven Bemerkungen über die Stadt bewiesen haben. Ist das Granteln am Ende etwa gut fürs Gemüt?
Kommentar
Glück statt Fakten: In Augsburg herrscht ein subjektives Hochgefühl
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